Das Motto lautete: «Allegra Engiadina!»
Vom Sonntag, 2. Oktober, bis zum Freitag, 6. Oktober, fand das Herbstlager der Schule Lenzburg statt. Gut vierzig Kinder machten sich unter der Hauptleitung von Sandy Marxer, Monica Silva und Reto Kunz auf den Weg nach Samedan, wo sie sich eine Woche lang über das herrliche Engadiner Herbstwetter bei ausgedehnten Wanderungen erfreuen durften.
Diese führten uns unter anderem ins Val Trupchun, welches wir unter der kompetenten Führung von Wanderleiter Roman Gross erkunden durften. Aufgrund des schönen Wetters waren jedoch sowohl die Hirsche als auch das Gems- und Steinwild sehr weit oben an den Hängen anzutreffen, während sich die Murmeltiere gänzlich in den Winterschlaf verabschiedet hatten. Die aufgestellten Spektive schafften zumindest teilweise Abhilfe.
Ein anderer Ausflug stand ganz im Zeichen der Rhätischen Bahn. Wir fuhren mit der Berninabahn zur Passhöhe und wanderten dann dem Lago Bianco entlang zur Staumauer. Der eiskalte Wind, der mal quer über den See, mal über kahle Steinhänge pfiff, blieb an diesem Tag unser steter Begleiter. Nach einer Pause im Windschatten des Staudamms begann der Aufstieg zum Bergrestaurant Sassal Masone, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das Puschlav und auf den Palü-Gletscher geniessen konnte. Trotz sorgfältiger Vorbereitung konnte das Programm nicht immer wie geplant durchgeführt werden, so z.B. die Fackelwanderung an den Ufern des Flaz, die der eisige Malojawind buchstäblich aus den Köpfen der Leiter fegte.
Die Rückreise führte uns auf der bekannten Route über den Julier dem Walensee entlang, wo uns eine verdächtig nach Hochnebel aussehende Wolkendecke unter ihre grauen Fittiche nahm. Am späteren Nachmittag kamen wir wohlbehalten in Lenzburg an, wo wir die müden, aber zufriedenen Kinder in die Obhut ihrer Eltern übergeben konnten.
Das Herbstlager 2017 ist schon in Planung. A revair Samedan, l’ an chi vain. Georg Fluor









