Blütenweisse Röckchen, Blumen und gute Laune

Jugendfest Für einmal ist’s nicht negativ gemeint: Am Jugendfestmorgen war’s wie immer. Die Tradition gab den Takt vor.

<em>Blumenchränzchen in den Stadt- und anderen Farben:</em> Singende Mädchen an der Morgenfeier auf dem Freischarenplatz.

<em>Blumenchränzchen in den Stadt- und anderen Farben:</em> Singende Mädchen an der Morgenfeier auf dem Freischarenplatz.

<em>Ernst:</em> Jungtambourenfähndrich.

<em>Ernst:</em> Jungtambourenfähndrich.

<em>Blick nach oben:</em> Junge Festbesucherin.

<em>Blick nach oben:</em> Junge Festbesucherin.

<em>Ehrengäste vor dem Rathaus:</em> Staatsschreiberin Vincenza Trivigno, Landammann Urs Hofmann mit Gattin und Einwohnerratspräsidentin Brigitte Vogel.

<em>Ehrengäste vor dem Rathaus:</em> Staatsschreiberin Vincenza Trivigno, Landammann Urs Hofmann mit Gattin und Einwohnerratspräsidentin Brigitte Vogel.

<em>Obligater Knicks:</em> Fränklerübergabe an der Morgenfeier.

<em>Obligater Knicks:</em> Fränklerübergabe an der Morgenfeier.

<em>Gute Laune:</em> Lehrer am Umzug.

<em>Gute Laune:</em> Lehrer am Umzug.

<em>Zu Ehren des Försters:</em> Vorsänger-Socke.

<em>Zu Ehren des Försters:</em> Vorsänger-Socke.

<em>Logenplatz:</em> Bester Blick auf den Umzug.

<em>Logenplatz:</em> Bester Blick auf den Umzug.

Es war, wie es sich gehört: Die Mädchen in unschuldig-weissen Röckchen und adretten Blumenchränzli im Haar und entsprechendem Strüssli in den Händen. Puristen orteten zwar mehr Kornblumen ausserhalb der Stadtfarbennorm als in früheren Jahren, doch was soll’s? Auch die Knaben waren sauber herausgeputzt. Und erst die Lehrer und Behördenvertreter. In Frack und Zylinder grüssten sie das Publikum und paradierten mit ihren Eleven durchs Städtchen. Vorher hatten sich die Schüler an vier verschiedenen Plätzen originelle und altersgerechte Reden angehört und teilweise Jugendfestfränkler und Taler entgegengenommen. Wo vorgegeben, wurde die Gabe mit dem obligaten Knicks verdankt.

Kein bevorstehendes Manöver sorgte für Nervosität. Die Stimmung war locker und aufgeräumt. Beim offiziellen Frühschoppen im Rathaus ehrte Vorsänger Ueli Steinmann mit seinen Socken den scheidenden Förster und verschob seinen Rücktritt – bis zum Umzug der Stadtverwaltung.

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