Blütenweisse Röckchen, Blumen und gute Laune
Jugendfest Für einmal ist’s nicht negativ gemeint: Am Jugendfestmorgen war’s wie immer. Die Tradition gab den Takt vor.
Es war, wie es sich gehört: Die Mädchen in unschuldig-weissen Röckchen und adretten Blumenchränzli im Haar und entsprechendem Strüssli in den Händen. Puristen orteten zwar mehr Kornblumen ausserhalb der Stadtfarbennorm als in früheren Jahren, doch was soll’s? Auch die Knaben waren sauber herausgeputzt. Und erst die Lehrer und Behördenvertreter. In Frack und Zylinder grüssten sie das Publikum und paradierten mit ihren Eleven durchs Städtchen. Vorher hatten sich die Schüler an vier verschiedenen Plätzen originelle und altersgerechte Reden angehört und teilweise Jugendfestfränkler und Taler entgegengenommen. Wo vorgegeben, wurde die Gabe mit dem obligaten Knicks verdankt.
Kein bevorstehendes Manöver sorgte für Nervosität. Die Stimmung war locker und aufgeräumt. Beim offiziellen Frühschoppen im Rathaus ehrte Vorsänger Ueli Steinmann mit seinen Socken den scheidenden Förster und verschob seinen Rücktritt – bis zum Umzug der Stadtverwaltung.



















