Beiträge an Klöpfer und Kantorei
Fischessen Vom Gewinn des Fischessens in der Jugendfestwoche bekamen dieses Jahr die regionalen Chlausklöpfer und die Lenzburger Kantorei je 5000 Franken.

Es gehört einfach zur Jugendfestwoche: das Fischessen im Stadtzelt, das verschiedene Serviceklubs der Region und die Freischarenküche jeweils am Mittwoch durchführen. In diesem Jahr wurden 244 Kilogramm Zander, aufgeteilt in 1220 Portionen, in 130 Liter Öl frittiert; dazu wurden von 117 Helfern fast 10 Hektoliter Getränke und 530 Cremeschnitten serviert.
Tradition ist es ebenso, dass ein Teil des Erlöses («fast die Hälfte», so OK-Präsident Sergio Caneve an der Scheckübergabe) an Institutionen in der Region verteilt werden. Diesmal wurden die Regionalorganisation der Chlausklöpfer und die Lenzburger Kantorei berücksichtigt.
Ein Ausbildungsvideo
Wie Dieter Weber bei der Entgegennahme des Schecks festhielt, bildet die Kantorei zurzeit 53 Kinder von 6 bis 14 Jahre, die in ihrer Freizeit gerne singen, aus. «Wir verzeichnen ein konstantes Wachstum, doch Wachstum kostet», so Weber. Als Beispiel nannte er die Personalkosten, die in wenigen Jahren von 52000 auf 70000 Franken gestiegen sind.
Kantorei-Präsident Weber ist ebenso dankbar für den Zustupf wie Hanspeter Gehrig, der die Dachorganisation der regionalen Chlausklöpfer präsidiert. Er konnte, bevor das Brauchtum auf dem Metzgplatz lautstark präsentiert wurde, einen konkreten Zweck für den Fischessen-Beitrag vermelden: «Wir planen die Realisierung von professionellen Videos, um zu zeigen, was gutes Klöpfen ist.»
Für jedes der vier Hauptkriterien bei der Beurteilung eines wettkampfmässigen Auftritts ist ein Video geplant. Erst letztes Jahr hat man die Vorgaben für die Punktrichter neu definiert. Mit dem Video wird veranschaulicht, was die total 16 Bewertungsaspekte dieses «Spitzensports» (Gehrig) ausmachen.



