Bau der Kromer-Generation 4.0
Im Beisein von viel Prominenz wurde der Neubau der Kromer-Gruppe im Industriegebiet Gexi eingeweiht. Die Firma macht sich damit fit für die Zukunft.

Im neuen Kromer-Produktionsgebäude in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Hero-Sitzes ist alles auf Effizienz ausgerichtet. Die Abläufe seien weitestgehend optimiert, hält Andy Amrein, CEO der Kromer Print AG, fest. Doch die rund 15 Millionen Franken, die hier investiert wurden, dienen auch den 115 Mitarbeitenden (davon 15 Auszubildende), wie sich die Gäste an der Betriebsbesichtigung bei der offiziellen Einweihung überzeugen konnten.
Die Kromer-Gruppe, vor 118 Jahren mit einer kleinen Buchdruckerei am Ziegelacker gestartet, hat innerhalb der Stadt eine Odyssee hinter sich. Der Bau im Gexi ist der vierte Standort nach dem Kronenplatz und dem Unteren Haldenweg, der allerdings immer noch betrieben wird (siehe Box).
Unternehmerischer Mut
Da passt gut, dass nun die vierte Generation nach Gründer Franz Xaver Kromer das Zepter übernommen hat: Isabelle Kromer leitet die Kromer Services AG und Philipp Kromer die Kromer Promo-tions AG. Die Fäden im Hintergrund hat jedoch immer noch Patron Theo Kromer in der Hand, der für seinen unternehmerischen Mut viel Lob einstecken konnte.
Regierungsrat Urs Hofmann als Wirtschaftsminister hielt in seiner Rede fest, dass «die Druckereibranche im Moment nicht die einfachste» sei. Doch hier sei «etwas Aussergewöhnliches geschaffen» worden; Hofmann hofft, dass der Neubau bringt, was man sich erwarte.
«Wir in Lenzburg sind stolz auf den Namen Kromer und die hier entstehenden Produkte», stellte Stadtammann Daniel Mosimann, der zusammen mit allen Stadträten dem Anlass beiwohnte, den Druckerei- und Kommunikationsbetrieb auf eine Stufe wie Hero und JVA. Mosimann beglückwünschte Theo Kromer und seine Mitstreiter zur Standortwahl: «Ich gratuliere zum Mut, mit dem neuen Betriebsgebäude hierher ins Gexi zu ziehen.»
Im neuen Bau, der eben keine schlichte Druckerei, sondern ein umfassendes Produktionsgebäude ist, wird nun während sechs Tagen pro Woche im 24-Stunden-Betrieb produziert. Beispielsweise 1000 Visitenkarten pro Minute.



