Am Fünfweiher steht der millionste Nikin-Baum

Erinnerungstafel selbst montiert: Die beiden Nikin-Gründer Nicholas Hänny und Robin Gnehm vor dem symbolischen millionsten Nikin-Baum am Lenzburger Fünfweiher. Foto: Fritz Thut
Erinnerungstafel selbst montiert: Die beiden Nikin-Gründer Nicholas Hänny und Robin Gnehm vor dem symbolischen millionsten Nikin-Baum am Lenzburger Fünfweiher. Foto: Fritz Thut

Nikin Wichtiger Meilenstein für das 2016 gegründete Start-up-Unternehmen Nikin: Die Firma, die nachhaltige und bezahlbare Mode und Accessoires verkauft und für jedes verkaufte Produkt einen Baum pflanzt, konnte den millionsten Baum feiern.

Die Forstdienste Lenzia stellten am Ufer des Fünfweihers eine rund 100-jährige Rotbuche zur Adoption zur Verfügung. Die beiden Co-Gründer Nicholas Hänny und Robin Gnehm liessen es sich als Alt-Pfader nicht nehmen, im Schneegestöber die Erinnerungstafeln eigenhändig zu montieren.

Schnelles Wachstum

Die Buche steht symbolisch für jene Million Bäume, die Nikin hauptsächlich durch die Partnerfirma One Tree Planted auf verschiedenen Kontinenten setzen lässt – genau dort, wo sie dringend gebraucht werden.

Das schnelle Wachstum der Firma sieht man daran, dass der 500000. Baum erst vor gut neun Monaten, ebenfalls in Lenzburg, gepflanzt wurde. «Eine Million, das ist schon eine eindrückliche Zahl», geben sich die beiden Nikin-Gründer ein wenig ehrfürchtig.

Doch die Formel, ein neuer Baum für jedes verkaufte Produkt, ist nicht das einzige Umweltengagement der jungen Firma. «Wir wollten nachhaltige Mode bezahlbar machen», so CEO Hänny. Dies geschieht mit engen Kontakten zu den in Europa beheimateten Lieferanten: «Unsere Baumwolle lässt sich quasi bis aufs Feld zurückverfolgen», so Entwickler und Einkäufer Gnehm.

Sprung zur bestandenen Firma

Im Moment wird das Nachhaltigkeitskonzept von Nikin ausformuliert. «Wir missionieren nicht, wir inspirieren», sagt Gnehm. Sein ehemaliger Sandkastenkamerad Hänny hält fest, dass man sich in den letzten vier Jahren grosses Wissen erarbeitet hat; Gnehm spricht von einer steilen Lernkurve.

Dabei ist Nikin aktuell in einem wichtigen Rank: «Jetzt erfolgt der Schritt vom Start-up zu einer bestandenen Firma.» Dazu gehören die Ausweitung des Sortiments (lange Hosen, Slipper), der Sprung via Deutschland in den europäischen Markt und das erste Shop-Café, das noch in diesem Jahr in Lenzburg startet.

Weitere Artikel zu «Stadt Lenzburg», die sie interessieren könnten

Klassiker in der Neophytenszene und hochinvasiv: Einjähriges Berufkraut.Foto:  zvg
Stadt Lenzburg22.04.2026

Neophyten erkennen und bekämpfen

Umwelt Am nächsten Samstag findet zum zweiten Mal ein Infoanlass der IG Klima-Zukunft Lenzburg statt, um mehr zum Thema zu erfahren: über die Neophyten selbst…
Künstliche Biberdämme im Zweiweihertal
Stadt Lenzburg22.04.2026

Künstliche Biberdämme im Zweiweihertal

Natur- und Vogelschutzverein Im Auftrag der Forstdienste Lenzia und der Ortsbürgergemeinde Lenzburg hat die Firma Apiaster GmbH ein Projekt umgesetzt, welches…

Neue Wege: Pilotprojekt am «Tag der Berufe»
Stadt Lenzburg22.04.2026

Neue Wege: Pilotprojekt am «Tag der Berufe»

Gewerbe Bei der Lenzburger Gewerbeausstellung (LEGA) vom 4. bis 6. September arbeiten die Berufsschule Lenzburg und der Gewerbeverein zusammen. Am «Tag der…