Aabachraum wird noch attraktiver

Sind vom Projekt überzeugt: Die Gemeinderäte Martin Stücheli (Lenzburg) und Denise Berger (Staufen) sowie Christian Brenner (Abteilung Tiefbau und Verkehr, Lenzburg) am Ort des neuen Stegs. Foto: Alfred Gassmann
Sind vom Projekt überzeugt: Die Gemeinderäte Martin Stücheli (Lenzburg) und Denise Berger (Staufen) sowie Christian Brenner (Abteilung Tiefbau und Verkehr, Lenzburg) am Ort des neuen Stegs. Foto: Alfred Gassmann

Fussgängerverkehr: Im Lenzburger Wil werden zwei Stege über den Aabach und den Kanal abgebrochen. An verschobener Lage ist ein neuer geplant. Er dient einer optimierten Verbindung vom Bergfeld nach Staufen.

Oberhalb des Wehres des Kraftwerkes Hämmerli im Lenzburger Wil soll ein neuer Fussgängersteg über den Aabach gebaut werden. Er ersetzt die bestehenden 40 Jahre alten Stege, die 200 Meter weiter südlich im Startraum des Vita-Parcours über den Aabach und über den Kanal führen. 

Die geplante Versetzung des Stahlsteges musste fallengelassen werden. Grund: Ein vom Sturm am 3. November 2019 geknickter Baum beschädigte den Steg stark. Die Reparatur wäre nur mit einem unverhältnismässigen Aufwand möglich. Vorgesehen ist, den neuen Steg aus Holz mit einem Metallgeländer und mit einem Asphaltbelag auszuführen. 

Die beiden alten Stege werden samt den Widerlagern abgebrochen. In den Baugesuchsunterlagen, die bis am 25. Mai eingesehen werden konnten, sind die Erstellungskosten mit total 283000 Franken ausgewiesen. Die Firma Messer AG begrüsst die Verlegung des Fussweges. Über die Vorlage entscheidet der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 7. Juli.

Wichtig für Naherholung

Mit der laufenden Revision der Nutzungsplanung Lenzburg werden im Aabachtal Querverbindungen für die Fussgänger angestrebt. Das Aabachtal gilt als Rückgrat der Landschafts- und Freiräume vom Bodenfeld, vom Wildenstein, vom Bergfeld bis hin zum Staufnerfeld und dient der Naherholungsgebiet. Vorhanden sind ökologisch wertvolle Flächen, weitere lassen sich noch schaffen. Erlebbar sind kulturhistorische und landschaftsästhetische Aspekte mit attraktiven Wegen und Sichtbeziehungen. 

Der neue Steg samt einem neuen Fussweg von 150 Meter Länge bildet eine optimierte Verbindung vom Bergfeld nach Staufen. 

Als Voraussetzung für diese Verbindung musste der abgebrochene Bahnübergang Seetalbahn Brünnli wiederhergestellt werden. Das Projekt wurde vom Lenzburger Einwohnerrat am 28. Juni 2018 beschlossen. 

Der Bahnübergang Seetalbahn Brünnli ist zwischenzeitlich wiederhergerichtet, mit Schranken versehen, die aber noch nicht in Betrieb sind. Ebenso sind der grosszügige Einlenker in die Seonerstrasse und die Mittelinsel gebaut. Diese baulichen Massnahmen kosten 983000 Franken. Die Stadt hat 310000 Franken zu tragen, wobei Staufen davon ein Viertel oder 77500 Franken übernimmt.

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