23 neue Bäume im Stadtgebiet
Bauamt In dieser und der nächsten Woche werden durch Werkhofmitarbeiter total 23 neue Bäume im Stadtgebiet gepflanzt.

Aus Sicherheitsgründen werden an der Burghaldenstrasse auf Höhe des Restaurants Hou Hou drei Akazien gefällt. Sie werden umgehend ersetzt. Doch diesmal gibt man sich bei Bauamt und Werkhof nicht mit dem schlichten Ersatz zufrieden.
«Wir wollen mehr Bäume in der Stadt», so Christian Brenner, Leiter Abteilung Tiefbau und Verkehr bei der Stadt Lenzburg. Peter Ulmann, der stellvertretende Leiter des Werkhofs, hat neue Plätze für Bäume gesucht – und gefunden. An acht Orten im Stadtgebiet werden in dieser und der nächsten Woche total 23 Bäume gepflanzt.
Gewählt, bestellt und angeliefert wurden «klimaresistente Baumsorten», die auch die zu erwartenden höheren Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten aushalten können, wie an einer Medienorientierung gesagt wurde. Man habe sich, so Brenner, nicht an asiatischen oder amerikanischen, sondern an süd- und südosteuropäischen Sorten orientiert.
Feldahorn in Metallcontainern
Für die Baumpflanzungen berücksichtigt werden die Hammermattenstrasse (3 Feldahorn), der Parkplatz Turnerweg (2 Rotahorn), der Mühlemattweg (3 Zerreichen, 2 Silberlinden), die Bahnhofstrasse (1 Winterlinde), der Parkplatz Burghaldenstrasse (3 Hopfenbuchen) und der Parkplatz Seifi (1 Hopfenbuche, 1 Rote Kastanie).
Etwas spezieller sind die Pflanzungen im Widmipark. Hier sind eigentlich grössere Bäume nicht vorgesehen, doch rund um den «Teegarten», der sich als Treffpunkt der Anwohner etabliert hat, sollen je eine Zerreiche, eine Silberlinde und eine Hopfenbuche künftig etwas Schatten geben.
Der etwas gar graue Markus-Roth-Platz im neuen Quartier Im Lenz bekommt vier Feldahorn in grossen Töpfen. Diese vorerst noch rostbraunen Metallcontainer sollen «bewusst einen industriellen Touch» aufweisen.
Nicht zuletzt aus Kostengründen hat man die bereits jetzt fast zehn Meter hohen Baumsetzlinge direkt von einer Baumschule aus dem nördlichen Nachbarland bezogen.



