10000 Franken für das Manöver
Die Veranstalter vom «Fischessen» übergaben am Montag den gemeinsamen Anteil des Reingewinns an die Freischaren-Commission der Stadt Lenzburg.

Die 18. Ausgabe vom «Fischessen» im Stadtzelt 2017 war laut OK-Chef Sergio Caneve ein sehr erfolgreicher Anlass. Die Gäste kamen in Scharen, verputzten 1300 Portionen Fisch, insgesamt 235 Kilogramm, und konsumierten über 1000 Liter an Getränken. Rund 50000 Franken wurden umgesetzt. Das freute nicht nur die Veranstalter – dies sind Rotary Club Lenzburg, Business- und Professional Women Lenzburg (BPW), Club Kochender Männer (Freischarenküche), Rotaract Mittelland und Rotary Club Lenzburg-Seetal –, sondern nun auch die Freischaren-Commisison der Stadt Lenzburg. Mit dem Anlass «Das Fischessen» im Stadtzelt wird nämlich jeweils auch ein gemeinsames Projekt unterstützt, und dieses Jahr kommt ein Teilerlös der Lenzburger Freischaren-Tradition zugute. Wie «Das Fischessen» im Stadtzelt ist das Freischarenmanöver ein Traditions-anlass im Rahmen des Lenzburger Jugendfestes.
Neue Kostüme dank Schenkung
Freischarenpräsident und -general Stephan Gurini durfte am Montag im Freischaren-Arsenal Ost einen Check über 10000 Franken von OK-Chef Sergio Caneve entgegennehmen. Er versprach: «Die Freischaren-Vereinigung wird das Geld sinnvoll einsetzen. So, dass es Freude bereiten wird.» Der Teilerlös komme hauptsächlich der Instandhaltung des grossen Manöver-Inventars zugute. Das Freischaren-Arsenal umfasst neben Fahnen, Fahrzeugen, Gewehren und Kanonen auch über 900 Kostüme, unterteilt in 22 verschiedene Kostüm-Gruppen. Einige davon müssen nächstens altershalber komplett ersetzt werden. Der finanzielle Zustupf komme deshalb zum richtigen Zeitpunkt, «auch im Hinblick auf das nahende Manöverjahr 2018», freute sich Gurini.
Die Freischaren-Commission verdankte den finanziellen Beitrag mit ihrem Manöver-Schlachtruf, einem dreifachen «Hono-lulu». Man spürte: Da ist bereits viel Vorfreude wach.



