Turnerabend Böju feiert grosses Comeback

Beinwil am See Unter dem Motto «Böju.TV» begrüsste der Turnverein Beinwil am See das Publikum nach 19 Jahren Sendepause. Alle drei Vorstellungen im Löwensaal waren restlos ausverkauft.

In Schlumpfhausen mit dem Kinderturnen.Foto: Debora Hugentobler

In Schlumpfhausen mit dem Kinderturnen.Foto: Debora Hugentobler

Köbi und Ruedi beim «Böjussimo».Foto: Debora Hugentobler

Köbi und Ruedi beim «Böjussimo».Foto: Debora Hugentobler

OK-Präsidentin Céline Laubscher dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.Foto: Debora Hugentobler

OK-Präsidentin Céline Laubscher dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.Foto: Debora Hugentobler

Plitsch, Platsch: Der krönende Abschluss «Aquaman».Foto: Debora Hugentobler

Plitsch, Platsch: Der krönende Abschluss «Aquaman».Foto: Debora Hugentobler

Der Co-Präsident des STV Böju, Noam Bachmann, blickt auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurück. «Das allererste iPhone kam auf den Markt – nur ein Turnerabend zuvor.» Denn nach dem letzten Turnerabend im Jahr 2007 hatte der Verein mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Es entstand eine Alterslücke, da zu wenige Kinder nachrückten oder bereits frühzeitig austraten. Dadurch konnte die Organisation des Turnerabends nicht an die nächste Generation weitergegeben werden. Inzwischen hat sich die Situation deutlich verbessert: Heute sind wieder alle Altersklassen im Verein vertreten – und mehr Jugendliche aus den Kinderriegen finden den Weg zu den Aktiven. Ein geplanter Turnerabend im Jahr 2020 musste pandemiebedingt abgesagt werden. Nun griff die inzwischen ältere Generation das Projekt erneut auf.

Intensive Vorbereitungszeit

Die Vorbereitungen für den Turnerabend dauerten ein ganzes Jahr. Da nach fast zwei Jahrzehnten keine bestehenden Abläufe mehr vorhanden waren, musste vieles von Grund auf erarbeitet werden. Die Zusammenarbeit im Organisationskomitee verlief gemäss Noam Bachmann konstruktiv. Auch im Verein selbst war grosser Einsatz gefragt, da viele Riegenleiterinnen und -leiter zum ersten Mal an einem solchen Anlass beteiligt waren. «Dank einem sehr guten Zusammenhalt im Verein meisterten wir auch die letzte Vorbereitungswoche im Löwensaal ohne Probleme – dafür mit guter Laune und grosser Vorfreude», so Bachmann.

Lockere Witze und grosse Preise

Durch die Shows führten zwei besondere «Techniker». Der Chef Ruedi rief sehr oft und sehr laut nach dem Köbi. Dieser entwickelte bereits nach der Pause eine kleine Fangemeinde – im Publikum wurde gemunkelt, dass er diesen Namen im Dorf wohl nicht mehr loswerden wird. Mit Witzen, Wortspielen und Einbezug des Publikums sorgte das Duo für den roten Faden.

Ein besonderes Highlight war das Spiel «Böjussimo», bei dem die Nieten unter den verkauften Losen um sechs Hauptpreise spielten. Dabei wurden die Nieten mithilfe eines Laubbläsers im Würfel durcheinandergewirbelt. Die gezogene Person wählte eine von sechs farbigen Kugeln – und konnte den Gewinn entweder behalten oder auf den Superpreis, eine dreimonatige Mitgliedschaft im Cocon Thai Spa Seerose, setzen.

Abwechslungsreiches (Fernseh-)Programm

Den Auftakt machten die Kleinsten: Das MuKi-Turnen trat als Bienen auf, das Kinderturnen als Schlümpfe. Die kleine Jugi machte den Pizzaiolo, während die Bueben-Jugi eine Choreo zu «Haus des Geldes» alias «Casa de Böju» turnte und die Mädchen-Jugi «Hakuna Matata» interpretierte. Ausserdem präsentierte der Böju.TV Tanz- und Turneinlagen zu «Mini Generation, Dini Generation», «Fluch der Karibik», «Supertalent» alias «Die grössten Böjuer Talente» und «Salto Mortale». Das Finale bildeten die Aktiven Männer mit «Aquaman». Das Publikum johlte, als die Männer zunächst mit den Füssen synchron schwammen – um sich dann in Badekleidern, Badekappen und Flügeli zu präsentieren. Die Stimmung im Saal war top. Zum Schluss war es an OK-Präsidentin Céline Laubscher, sich bei den 25 Aktiven sowie den 110 Kindern für ihren Einsatz zu bedanken.

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