Startschuss für «Jahrhundertwerk»

Birrwil: Was lange währt – wird endlich wahr. Nebst Gemeindeammann und Baukommissionspräsident Max Härri schritten Kindergärtler, Schüler, Lehrpersonen, Mitglieder der Baukommission, der Schulpflege, der Schulleitung sowie die Architekten und die Bauleitung zum lang ersehnten Spatenstich für das neue Schulhaus.

Die Freude über den lang ersehnten Baustart ist unübersehbar: Endlich konnte der Spatenstich mit Kindergärtlern, Schülern, Lehrpersonen, Architekten, Bauleitung und Gemeindeammann Max Härri (Mitte) vollzogen werden. Foto: Carolin Frei
Die Freude über den lang ersehnten Baustart ist unübersehbar: Endlich konnte der Spatenstich mit Kindergärtlern, Schülern, Lehrpersonen, Architekten, Bauleitung und Gemeindeammann Max Härri (Mitte) vollzogen werden. Foto: Carolin Frei

Bis das Projekt Schulhausneubau endlich spruchreif war, sei viel Zeit ins Land gezogen. Dies habe an den Nerven gezerrt, sagt Max Härri in seiner Begrüssungsrede. «Es war einfach Sand im Getriebe. Doch mit der aktuellen Lösung bekommt Birrwil ein Schulhaus, das passt und bestimmt für die nächsten 50 Jahre halten wird», betont er. Und er freue sich, mit dem heutigen Spatenstich den Startschuss für das «Jahrhundertwerk» einläuten zu dürfen.

Darauf freuten sich auch die Schüler und Kindergärtler. Letztere waren auf ihrem Marsch zum Bauplatz nicht zu überhören. Mit Konservendosen, die sie mit kleinen Hämmern bearbeiteten, machten sie ihrer Freude Luft. Der Freude Luft machten dann anschliessend alle Kinder mit dem eigens für den Spatenstich geschriebenen Lied «Ein Traum wird erfüllt» – begleitet von Handorgelklängen. Und dann gings, mit Helm und Schaufel bewaffnet, zum Spatenstich.

Keine bösen Überraschungen

Die Vorarbeiten für den Neubau sind bereits Mitte August angelaufen. «Die hinter dem Schulhaus liegende gemeindeeigene Parzelle musste durch Kanalisationsleitungen erschlossen werden, da dies nach der Fertigstellung nicht mehr möglich gewesen wäre. Für den bislang in einem Rohr geführten und später offen fliessenden Bergbach wurden Vorbereitungen getätigt. Zudem wurde die Baugrube bereits erstellt, um zügig mit den Baumeisterarbeiten starten zu können», sagt Patrick Butscher, Bauherrenvertreter und Projektleiter seitens der Bauherrschaft. «Böse Überraschungen gab es bisher keine zu verzeichnen, womit mir ein Stein vom Herzen gefallen ist», ergänzt Max Härri.

Der Neubau wird mit 5,5 Millionen Franken zu Buche schlagen und soll im Frühjahr 2022 bezugsbereit sein. Im Erdgeschoss werden neben einem gedeckten Eingang der Kindergarten, ein Lehrerzimmer, das Sekretariat der Schulleitung und ein Raum für die Schulische Heilpädagogik untergebracht sein. Im Obergeschoss werden vier Klassenräume, zwei Gruppenräume sowie ein offener multifunktionaler Raum realisiert.

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