Schulhaus-Spatenstich vor den Ferien

Bettwil Die Vorfreude der Bettwiler Schulkinder ist gross. Am letzten Tag vor den Ferien posieren sie vor dem grossen Bagger, der nun mit dem Aushub für die Schulhauserweiterung startet.

<em>Grosse Vorfreude der Bettwiler Schulkinder:</em> Spatenstich zur Schulhauserweiterung am letzten Tag vor den Ferien. Foto: zvg
<em>Grosse Vorfreude der Bettwiler Schulkinder:</em> Spatenstich zur Schulhauserweiterung am letzten Tag vor den Ferien. Foto: zvg

Gemeinderätin und Baukommissionspräsidentin Astrid Mock freute sich, dass nach vielen konstruktiven Sitzungen die zahlreichen Entscheide endlich konkret umgesetzt werden.

Konkret heisst, die Schulhauserweiterung umfasst einen grossen Kellerraum zur disponiblen Nutzung mit separatem Aussenzugang, einen unterteilbaren Mehrzweckraum und ein Hauswartbüro im Erdgeschoss und im Obergeschoss ein Klassenzimmer mit Gruppenraum sowie ein Büro für die Schulleitung.

Im bestehenden Gebäudeteil sind nur geringe Anpassungen nötig. So muss das Lehrerzimmer umplatziert werden, eine neue Lehrergarderobe verfügt zugleich über ein rollstuhlgängiges WC, welches auch für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung steht. Zudem wird die Küche für die Mehrzweckhalle zweckmässig angepasst, um die Bewirtung bei Festanlässen der Vereine zu optimieren.

Weiterbauen am Bestehenden

Die klare und überzeugende Struktur der bestehenden Anlage mit dem zentralen Erschliessungskorridor wird auch im Neubauteil weitergeführt. Ebenso die äussere Erscheinung, welche mit Respekt vor dem Bestehenden weitergebaut wird. Nach Fertigstellung der Erweiterung erscheint Alt und Neu als einheitliches Ganzes.

Stefan Hegi vom Büro Hegi Koch Kolb + Partner Architekten AG in Wohlen hat mit seiner Erfahrung aus zahlreichen Schulbauten die Gemeinde schon ganz zu Beginn der Schulraumplanung unterstützt und begleitet. Die Projektleitung für die Realisierung des Projekts wird durch ein Team der Hegi Koch Kolb + Partner Architekten AG wahrgenommen.

Für die Auftragsvergaben hält sich der Gemeinderat strikte an das Submissionsdekret des Kantons Aargau. Alle bisher erteilten Aufträge konnten an kompetente Unternehmungen aus der nächsten Umgebung vergeben werden, während der Kostenrahmen eingehalten werden konnte.

Sicherheit hat höchste Priorität

Der Sicherheit der Kinder während des Baustellenbetriebs wurde höchste Priorität beigemessen. So werden einerseits die Aushubarbeiten mit den vielen Lastwagenfahrten während der Schulferien ausgeführt. Andererseits erfolgt die Baustellenerschliessung generell nicht über das Schulhausareal.

Im August starten die eigentlichen Rohbauarbeiten. Der Terminplan sieht vor, dass der Bau bis zum Ende des Jahres aufgerichtet und dicht ist. Anfang 2020 folgen die haustechnischen Installationen und der Innenausbau, sodass die erweiterte Schulanlage für das Schuljahr 2020/2021 bereitsteht. (amo)

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