Mit dem Spatenstich beginnt die Zukunft: Der Schulraum in Sarmi wird erweitert

Sarmenstorf Der Spatenstich ist vorüber. Nun fahren die Bagger auf.

Begleitet von Schülerinnen und Schülern: Gemeindeammann Meinrad Baur und die beiden Gemeinderäte Nadine Baur und Fabian Kallen. Auch dabei sind die Bauexperten: Ramon Winterberg, Jan Humbert, Ruben Schindler, Awraam Giapountzis.Foto: Rinaldo Feusi
Begleitet von Schülerinnen und Schülern: Gemeindeammann Meinrad Baur und die beiden Gemeinderäte Nadine Baur und Fabian Kallen. Auch dabei sind die Bauexperten: Ramon Winterberg, Jan Humbert, Ruben Schindler, Awraam Giapountzis.Foto: Rinaldo Feusi

Am 5. Mai fand in Sarmenstorf der Spatenstich zur Erweiterung des Linea-Schulhauses statt. Durch die Sanierung des Quadro-Gebäudes und des Winkels soll Schulraum für die nächsten 15 Jahre sichergestellt sein. Dass eine solche Prognose schwierig ist, weiss man aus anderen Gemeinden im Seetal. «Wir haben aber dieses Ziel in die Planung einfliessen lassen», erklärt Gemeinderat Fabian Kallen. Gemeindeammann Meinrad Baur erinnert sich noch an seine eigene Schulzeit. Er besuchte das Winkel-Schulhaus: «Im Quadro waren damals noch Finanzverwaltung und Gemeindekanzlei, Hauswirtschaft und 2 bis 3 Schulzimmer zu Hause. Zudem waren das Feuerwehrmagazin und eine Turnhalle im Erdgeschoss.» Mit der Erweiterung soll in die Zukunft gegangen werden. Man sei mit den Arbeiten im Zeitplan.

Linea wird erweitert, Quadro und Winkel werden saniert

Das Schulhaus Linea erkennt man an der Holzfassade. Hier kommt es zur grössten Veränderung. Das Gebäude wird südseitlich erweitert. Die Gemeindeversammlung entschied vergangenes Jahr, dass dieser Trakt für rund 3,32 Mio. Franken erweitert werden soll. Rein kommen die vierte Kindergartenabteilung, die Bibliothek sowie die Musikschule. Das Gebäude wird, wie der Winkel, erdbebensicher gemacht. Ebenfalls kommt ein Lift in das Gebäude. Das Winkel wird für 4,73 Mio. Franken zweckdienlich saniert. Es stellte sich in den letzten Jahren heraus, dass die Räume verkleinert werden können, um auf eine höhere Anzahl Zimmer zurückgreifen zu können – ebenfalls mit Blick in die Zukunft. Das Quadro ist mit Baujahr 1846 im schlechtesten Zustand der drei Gebäude. Da es unter Denkmalschutz steht, wird hier besonderes Augenmerk auf Erhalt gerichtet. Hier werden die Kosten auf 3,33 Mio. Franken projektiert. Insgesamt sollen in die Schulraumerweiterung 11,4 Mio. Franken investiert werden.

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