Ein gemütlicher Treffpunkt seit sieben Jahren

Meisterschwanden Sieben Jahre ist es her, dass das Café Wolke Nr. 7 im Gemeindehaus der reformierten Kirche in Meisterschwanden eröffnet wurde. Zum Geburtstag plant das Team eine Feier mit vielseitigen Programmpunkten.

Gastgeberin Regi Stern mit den freiwilligen Helfern Theo und Renate Müller.Foto: Verena Schmidtke
Gastgeberin Regi Stern mit den freiwilligen Helfern Theo und Renate Müller.Foto: Verena Schmidtke

Ein sommerlicher Freitag, die Terrassentüren des Cafés Wolke Nr. 7 sind einladend geöffnet. Draussen wie drinnen sind Tische mit Vasen, Zuckerdöschen und ein wenig Dekoration für Besucherinnen und Besucher vorbereitet. Wer ein heisses Getränk bestellt, erhält es liebevoll auf einem kleinen Tablett, in einer hübschen Sammeltasse und dazu passendem Löffel. Auch das Milchkännchen mit Goldrand passt zum Konzept. Im Café spielt ein Kleinkind glücklich mit Büchern und Bausteinen, draussen hat sich inzwischen der Männerstammtisch eingefunden.

«Es ist einfach schön, dass das Café Wolke Nr. 7 ein generationenübergreifender Ort ist», stellt Gastgeberin Regi Stern fest, sie leitet das Café: «Die Idee dazu hatten meine Freundin Karin Geissbühler und ich, als hier nebenan vor einigen Jahren der Spielplatz gebaut werden sollte.» Ein Platz zum Zusammensitzen, Kaffeetrinken und für Gespräche würde dort gut dazu passen, fanden die beiden. «Der nächste Gedanke war, dass so ein Treffpunkt doch für alle schön wäre.» An diesem Punkt sei die Reformierte Kirchgemeinde mit ins Spiel gekommen, welche einen Raum und weitere Unterstützung im Gemeindehaus anbot.

Dieser sei am Anfang noch ein wenig kahl gewesen. «Ein Kollege, gelernter Innenausstatter, hat uns sehr geholfen, das Café so gemütlich im Shabby-Chic-Stil einzurichten», erzählt Stern lächelnd. Zum Konzept gehören eben die bereits erwähnten Tassen und weitere Einrichtungsgegenstände – das Ergebnis ist gelungen und sehr einladend. Zum Namen schildert sie, dass sie einige gesammelt hätten: «Wir fanden, ‹Café Wolke Nr. 7› klingt einfach nach einem Ort, an dem man sich wohl fühlt.»

Freiwillige tragen die Wolke

Kurz nach dem Spatenstich zum Spielplatz eröffnete vor sieben Jahren das Café. Regi Stern erinnert sich: «Von Beginn an wurde es gut angenommen. Am ersten Tag kamen 200 Gäste vorbei.» Dank freiwilliger Helferinnen und Helfer laufe es bis heute sehr gut. «Zehn Personen sind dabei», erläutert die das Konzept, «auf einer Liste kann sich jeder eintragen, wann es zeitlich gut passt, das Café zu betreuen.» So laufe es ebenfalls mit den Kuchen. Über ein Formular können sich Backfreudige eintragen. «Das ist dann immer eine Überraschung, denn es gibt dabei keine Vorgaben», betont Regi Stern. Meistens ergänze sich das Kuchenangebot sehr gut.

Geöffnet ist das Café am Mittwochnachmittag sowie an den Vormittagen an den beiden darauffolgenden Tagen. Das harmoniere mit Veranstaltungen, die an den Tagen im Gemeindehaus stattfinden wie die Krabbelgruppe am Donnerstag und der Deutschkurs am Freitag.

Zwischendurch biete das Café immer wieder besondere Anlässe an wie das «Zmorge in der Wolke» an vier Samstagen im Jahr. Hier ist eine Anmeldung erwünscht, da der Platz begrenzt sei. Und nun zum 7. Geburtstag organisieren das Café und die Reformierte Kirchgemeinde ein «Ein Fest für alle». «Mit dabei sind um 11.30 Uhr die ‹Crazy Hoppers›. Um 17 Uhr gibt es in der Kirche mit Ariane Deubelbeiss ‹Lieder an der Orgel›», informiert die Leiterin. «Abends folgt ab 20 Uhr ein Konzert der beliebten Band ‹Fake it›, die aus Meisterschwanden kommt.» Ausserdem gebe es über den Tag verschiedene Aktivitäten wie Kinderschminken, die Möglichkeit, Pétanque kennenzulernen und zu spielen, Programm mit der Jungschi, allerlei Kulinarisches von Kuchen bis Grilladen. «Wir freuen uns, für die Kleinen eine Hüpfkirche aufstellen zu können und verschiedene Fahrzeuge», sagt Regi Stern. Bestimmt sei für alle Generationen etwas Passendes am Anlass dabei.

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