50 Personen bei Evakuierungsübung erfolgreich in Sicherheit gebracht
Sarmenstorf Am 24. September führte das Regionale Führungsorgan (RFO) Lenzburg Seetal mit seinen Partnerorganisationen eine Evakuierungsübung in Sarmenstorf durch. Ausgangslage war der simulierte Fund einer Granate aus dem Zweiten Weltkrieg im Keller eines Einfamilienhauses.
Aufgrund der angenommenen Splittergefahr wurde eine Sicherheitszone mit einem Radius von 50 Metern eingerichtet. Etwa 50 Personen mussten aus dem betroffenen Gebiet evakuiert werden. Polizei und Feuerwehr informierten die Anwohnenden von Haus zu Haus, registrierten sie und begleiteten sie in die Mehrzweckhalle, wo Verpflegung und Betreuung bereitstanden. Dabei wurden besondere Situationen wie die Betreuung verunsicherter Personen oder der Umgang mit Uneinsichtigen geübt. Parallel koordinierte das RFO Lenzburg Seetal das simulierte Ereignis. In regelmässigen Lagebesprechungen und mithilfe einer Konferenzschaltung wurden unter allen beteiligten Organisationen Informationen ausgetauscht und das weitere Vorgehen abgestimmt. Nach Abschluss der Evakuierung konnte das Kompetenzzentrum für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung (Kamir) der Schweizer Armee tätig werden.
An der Übung beteiligt waren die Kantonspolizei Aargau, die Regionalpolizei Lenzburg, die Feuerwehr Sarmenstorf, der Zivilschutz Lenzburg, der Samariterverein Sarmenstorf, der Rettungsdienst Neeser, das RFO Lenzburg Seetal sowie Kamir. Die Jugendfeuerwehr Sarmenstorf unterstützte die Übung als Figurantinnen und Figuranten.
Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz: Sämtliche Übungsziele wurden erreicht. Insbesondere konnten die Alarmierung, die Zusammenarbeit der Partnerorganisationen, die Durchführung einer Notevakuierung sowie die Aktivierung des Notfalltreffpunkts erfolgreich getestet werden. Die Übung hat gezeigt, dass die beteiligten Organisationen bei ausserordentlichen Ereignissen rasch und koordiniert handeln können.









