Dank Burglind ein Velounterstand

Hallwil Die Haubuer Chilbi ist und bleibt speziell. Vor vier Jahren der Kreiselschmuck, dieses Mal steht ein imposanter Velounterstand im Mittelpunkt.

<em>Familienspiel: </em>Hier ist Geschicklichkeit gefragt. Fotos: Alexander Studer

<em>Familienspiel: </em>Hier ist Geschicklichkeit gefragt. Fotos: Alexander Studer

<em>Apéro:</em> Zeit für ausführliche Gespräche.

<em>Apéro:</em> Zeit für ausführliche Gespräche.

<em>Winterbrauch:</em> Chlausklöpfer in Aktion.

<em>Winterbrauch:</em> Chlausklöpfer in Aktion.

Gemeinderätin und OK-Präsidentin Susanne Stumpf begrüsste eine grosse Gästeanzahl zur zweiten Haubuer Chilbi. Als Festredner geladen war Kantonsförster Alain Morier. In seiner in Versform gehaltenen Ansprache «Die drei stürmische Wiber», in Anlehnung an Goethes Erlkönig, nahm er Bezug auf die Januarstürme Burglind, Evi und Friederike. Die Anwesenden verdankten es mit etlichen Lachern und grossem Applaus. Die extra für diesen Anlass spielende MG Hallwil unterhielt die Gäste mit einigen schönen Stücken.

Dann kam der grosse Moment für die drei Lernenden Marc, Lukas und Adrian, die das noch verhüllte Geschenk auspackten. Dank der Unterstützung der Forstbetriebe Rietenberg und Busi Gartenbau konnte dieser Velounterstand mit Holz aus Hallwil geschaffen werden. Ein wahres Bijou ist dabei entstanden. Der ehemalige Gemeinderat Franz Schaffhauser konnte mit dem Erlös eines früheren Anlasses der Gemeinde eine wunderschöne Sitzbank überreichen. An Stumpf war es dann, allen Beteiligten mit einem kleinen Geschenk den Dank der Gemeinde auszusprechen. Für offizielle Gäste und Sponsoren wurde anschliessend ein Apéro ausgegeben.

Die Beizenstadt wies auf die in Hallwil gepflegten Winterbräuche hin. Dass diese Bräuche auch im Sommer ihren Platz hatten, konnte an den verschiedenen Beizen festgestellt werden. Frauenverein, Aabach-Sänger, Turnverein, Feuerwehr, Verein Kinder in Hallwil boten nebst Raclette, Steak, Kaffee, Kuchen, Weihnachtsguetzli auch vieles mehr an. Jeder kam dabei auf seine Kosten.

Wetter war Spielverderber

Leider spielte das Wetter am Samstag nicht mit. Der Grenzmarsch mit interessanten Informationen zur Landwirtschaft um Hallwil und der Vorstellung des neuen Spitex-Stützpunktes hatte nicht die erhoffte Zuhörerschaft. Auch konnte der Familienparcours des schlechten Wetters wegen nicht viele Teilnehmer anlocken, obwohl gerade hier die einzelnen Hallwiler Bräuche spielerisch vorgestellt wurden.

Mit Jugi Hallwil, Line Dance und anderen Unterhaltungen sowie später mit Rock ’n’ Roll fand die Haubuer Chilbi wenigstens noch einen versöhnlichen, gemütlichen Abschluss. Trotz allem hat das OK einen gelungenen Anlass auf die Beine gestellt und musste sich nur der höheren Gewalt beugen.

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