Verkaufen, was im Zuber Platz hat

Am 2. September 2017 findet in Hendschiken der erste «Zöbermärt» statt, eine ganz neue Idee, entwickelt von Franziska Gehrig-Kneuss und Daniela Mancina. Anmeldeschluss für Aussteller ist der 31. Mai.

Noch sind die Zuber leer: Daniela Mancina und Franziska Gehrig freuen sich auf den ersten Zöbermärt. Foto: Pia Weber
Noch sind die Zuber leer: Daniela Mancina und Franziska Gehrig freuen sich auf den ersten Zöbermärt. Foto: Pia Weber

Angefangen hat alles damit, dass Franziska Gehrig gern an einem Koffermärt ausgestellt hätte, in der Nähe jedoch keinen fand. So kam sie eines Morgens Mitte März auf die Idee, einfach selbst einen kleinen Märt auf die Beine zu stellen.

Aber es sollte etwas Besonderes sein, nichts Nachgemachtes. Gesagt, getan. Am Nachmittag beim Spaziergang mit ihrer Freundin Daniela Mancina wurde das Ganze besprochen, und bald nahm das Projekt Gestalt an, die Ideen sprudelten und die beiden Frauen machten Nägel mit Köpfen. Zuerst dachten sie an Harassen, aber dann hatten sie eine bessere Idee: Jede Frau hat einen Wäschezuber oder einen Wäschekorb zu Hause. Das Projekt «Zöbermärt» war geboren.

«Farbe und Form ist egal, aber die Bedingung ist, dass jeder Aussteller mindestens ein solches Stück als Bestandteil des Verkaufstisches aufgestellt haben muss», erklären die beiden. Das hat gleichzeitig eine praktische Seite, denn die zu verkaufenden Gegenstände können darin transportiert werden und es muss nicht viel auf- und später wieder abgebaut werden. Der Zuber kann zudem zweckmässig ausgebaut werden.

Bereits grosse Resonanz

Was aus einem Hirngespinst entstanden ist, wie Franziska Gehrig es lachend nennt, hat sich in kürzester Zeit zum ausgereiften Plan entwickelt. Im Geheimen hofften sie auf mindestens zehn Anmeldungen, nun sind es bereits 23 und Anmeldeschluss ist erst am 31. Mai. Die beiden Initiantinnen können sich über ein sehr gutes Feedback freuen und bereits jetzt kaum mehr retten vor zahlreichen Facebook-Likes.

Der Märt soll sich so abwechslungsreich und attraktiv wie möglich präsentieren, deshalb wird an jedem Tisch etwas anderes verkauft werden, keines der liebevoll gefertigten, kunstvollen Angebote soll zweimal vorhanden sein. Und natürlich soll er auch ein Treffpunkt sein. Die Männer der beiden Frauen haben sich spontan dazu entschlossen, Würste zu grillieren, weiter werden Getränke und Kaffee und Kuchen angeboten. Wenn der Anlass Anklang findet, könnte er in Hendschiken zur neuen Tradition werden. Franziska Gehrig und Daniela Mancina wären jedenfalls dabei.

Weitere Angaben und Anmeldung unter www.zoebermaert.jimdo.com oder www.facebook.com/zoebermaert/

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