Rasanter Rundkurs auf dem Schulgelände eingeweiht

Othmarsingen Seit letzter Woche können sich die Schüler über einen Pump-Track freuen. Dafür haben sie viel Einsatz gezeigt.

Ermöglicht viel Fahrspass auf kleinem Raum: Der Pump-Track. Foto: Deborah Bläuer
Ermöglicht viel Fahrspass auf kleinem Raum: Der Pump-Track. Foto: Deborah Bläuer

Mit den Worten «Es ist wunderschön, dass so viele an unsere Einweihungsfeier gekommen sind» begrüsste Astrid Schär, ehemaliges Mitglied der Schulpflege, die zahlreichen grossen und kleinen Besucher vergangenen Donnerstag an der Einweihung des Pump-Tracks an der Schule in Othmarsingen. Gemeinsam mit der Lehrerin Karin Niederhäuser führte sie durch den Abend. Die beiden Frauen waren mit viel Herzblut beim Projekt Pump-Track dabei gewesen, wie von Seite der Schule bestätigt wurde, und entsprechend gross war ihre Freude über die neue Anlage.

Abwechslungsreich gestaltet

Zur kurzen Erläuterung: Ein Pump-Track ist ein spezieller Rundkurs für verschiedene Sportgeräte vom Trottinett bis hin zum Fahrrad. Dabei kann die Strecke theoretisch ohne Treten beziehungsweise Anschieben gemeistert werden, stattdessen nimmt der Fahrer durch Zieh- und Drückbewegungen des Körpers (pumpen) Geschwindigkeit auf. Diese Gewichtsverlagerungen reichen aus, um die gesamte Stecke zu befahren, die durch besondere Elemente, wie zum Beispiel Wellen oder Steilkurven, abwechslungsreich gestaltet ist. Bald schon ging es mit der ersten Darbietung los: Begleitet von fetziger Musik wurde getanzt und über den Rundkurs gebrettert.

Schüler legten ersten Meilenstein

Karin Niederhäuser hatte für die Einweihungsfeier Steine mitgemacht. Dies seien allerdings nicht Steine, die bei der Realisation des Pump-Tracks in den Weg gelegt worden seien, sondern die Meilensteine, sagte sie und erzählte die Geschichte von der Idee bis hin zur Einweihungsfeier. Den ersten grossen Meilenstein legten die Schüler, die im Juni 2019 ein sehr erfolgreiches Musical aufgeführt hatten, bei dem ein beachtlicher Betrag an Kollekte zusammenkam. Der Schülerrat fällte dann die Entscheidung, das Geld in einen Pump-Track zu investieren, und die Mitglieder der Jugendfestkommission spendeten ihre Sitzungsgelder.

Weitere finanzielle Unterstützung gab es von Sponsoren, Privatpersonen, dem Elternforum, der Max-Marti-Stiftung und dem ehemaligen Frauenverein. Auch die Schüler waren nicht untätig, so backten und bastelten sie in ihrer Freizeit und verkauften die Produkte am Handgmacht-Märt. Danach folgte eine herausfordernde Phase, in welcher Offerten, Anträge und Bewilligungen für die Anlage eingeholt werden mussten. Am 3. März war es dann endlich so weit: Der Pump-Track wurde geliefert und einige Tage später von fleissigen Helfern zusammen gebaut. Nach Karin Niederhäusers Rede gab es wieder von Musik begleitete Action auf dem Rundkurs, bei der sogar einige Kindergärtler mitmachten.

Sicherheitsregeln einhalten

Abschliessend gab es ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren, eine Ermahnung an die Kinder, bei der Benutzung der Anlage die Sicherheits- und Verhaltensregeln einzuhalten, und eine Einladung an die Erwachsenen, dem Pump-Track-Verein beizutreten. Danach wurden der Pump-Track und, was fast noch mehr Andrang fand, das Buffet offiziell für eröffnet erklärt.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…