Pascal Furer, Mosti, Staufen

Öffnungszeiten ausgedehnt: Pascal Furer in seinem Laden in Staufen. Foto: Alexander Studer
Öffnungszeiten ausgedehnt: Pascal Furer in seinem Laden in Staufen. Foto: Alexander Studer

Weinbau: Was den Weinbau anbelangt, hat die Mosti Staufen gemäss Pascal Furer keinerlei Probleme gehabt, da bei der Arbeit in den Reben einzig der Abstand der einzelnen Mitarbeiter eingehalten werden musste.

Im Verkauf war die Lage angespannter, da die Mosti auf verschiedenen Märkten auftritt, vor allem mit Essig. Messen und Tag der offenen Weinkeller fielen ebenfalls ins Wasser.

Anstatt der Märkte hat Furer den Laden neben Freitagabend auch Samstagmorgen geöffnet. Dies hat sich sehr gut bewährt und kleinere Degustationen konnten anstatt im Rebberg Schinznach in Staufen durchgeführt werden, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Massnahmen.

In der Gastronomie lief es nicht wie sonst, dieser Zweig gehört jedoch nicht zu den Haupteinnahmequellen. Furers Kunden sind vor allem im privaten Bereich zu suchen und dieser hat sich sehr gut gehalten.

Saphir wurde Staatswein

Erfreulich war für Furer, dass in der Kategorie Riesling-Sylvaner sein Schinznacher Saphir 2019 zum Staatswein 2020 erkoren wurde. Auch dank dieser Auszeichnung kam die Mosti bis heute recht gut über die Runden.

Von der letztjährigen Ernte sind nicht mehr viele Weine im Keller, jedoch war, wie schon erwähnt, der Absatz beim Essig nicht wie üblich. Da dieser länger haltbar ist, macht sich Furer deswegen jedoch keine Gedanken. Diverse Weine waren bereits im Sommer vergriffen.

Riesling-Sylvaner zu Käse

Zu Würstchen mit Kartoffelsalat an Weihnachten empfiehlt Furer einen fruchtigen Blauburgunder. Zur Gans darf es ein kräftigerer Blauburgunder sein. Bei Käse kann auch einmal ein Rotwein auf den Tisch kommen, jedoch wäre ein Riesling-Sylvaner für ihn die beste Lösung, wobei sich über Geschmack nicht streiten lässt, wie er zum Abschluss meinte.

Internet: Über www.mosti.ch können Informationen eingeholt werden.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…