Gartentipp: Rasenpflege im März

Arbeitet auf Schloss Wildegg: Gärtnerin Melissa Gögele. Foto: MA/Pascal Meier
Arbeitet auf Schloss Wildegg: Gärtnerin Melissa Gögele. Foto: MA/Pascal Meier

Sobald es wieder wärmer wird und die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, fallen die ersten Gartenarbeiten an. Jetzt ist unter anderem der ideale Zeitpunkt für die Rasenpflege. Durch den trockenen Sommer hat so mancher Rasen stark gelitten.

Unkraut rausstechen

Stechen Sie dazu an einem trockenen und schneefreien Tag das Unkraut im Rasen aus. Danach wird der Rasen ein erstes Mal geschnitten – dies ausnahmsweise auf eine Tiefe von zwei bis drei Zentimeter, da anschliessend vertikutiert wird (mehr dazu nachfolgend).

Die normale Schnitthöhe beträgt vier bis fünf Zentimeter, sonst droht dem Rasen Sonnenbrand. Ein erster tieferer Schnitt im Frühjahr empfiehlt sich auch, wenn später ein Rasenroboter zum Einsatz kommt. So sind alle Halme auf gleicher Höhe und der Roboter übernimmt nicht das Mähen.

Nach dem ersten Schnitt kommt der Vertikutierer zum Einsatz. Mit dessen Hilfe werden Moos und Rasenfilz entfernt. Der Rasen kann so wieder besser wachsen. Achten Sie darauf, dass die Messer nur zwei bis drei Millimeter tief in die Grasnarbe schneiden (zu tief eingestellte Messer pflügen den Rasen um).

Längs und quer Moos und Filz raus

Der Rasen wird längs und quer vertikutiert, so erfasst der Vertikutierer am meisten Moos und Filz. Rechen Sie danach das ganze Grünmaterial sauber zusammen. Auf die kahlen und kaputten Stellen kommen jetzt Rasensamen, am besten verwendet man dafür einen Nachsaatrasen. Für ein gutes Wachstum des Rasens wird noch mit einem stickstoffreichen Langzeitdünger gedüngt.

Für die nächsten zwei bis drei Wochen ist es nun wichtig, dass der Rasen schön feucht ist, damit die Samen auch gut wachsen.

«Gartentipp». Hier schreiben Mitarbeiterinnen der Schlossgärtnerei Wildegg jeweils in der zweiten Ausgabe des Monats über aktuelle Gartenaspekte.

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