Der Samichlaus im Goffersberg hat nun wieder Ruhe

Othmarsingen Der 33. Regionale Chlausklöpfwettbewerb fand am letzten Sonntag vor der Turnhalle in Othmarsingen statt. 183 Kinder und Erwachsene aus 14 Gemeinden durften noch einmal so richtig klöpfen.

Blick über die Schulter beim Punkteverteilen.Foto: Peter Winkelmann

Blick über die Schulter beim Punkteverteilen.Foto: Peter Winkelmann

Verantwortungsvoller Job: Die Kampfrichter stellen sich der Herausforderung. Foto: Peter Winkelmann

Verantwortungsvoller Job: Die Kampfrichter stellen sich der Herausforderung. Foto: Peter Winkelmann

Punkt 12.30 Uhr eröffnete die siebenjährige Sarina aus Möriken-Wildegg den Wettkampf. Danach ging es bis kurz nach 16 Uhr Knall auf Knall weiter und die Kampfrichterinnen und Kampfrichter schauten bei jeder Klöpferin und bei jedem Klöpfer genau hin.

Es sind vier Punkte, die bewertet werden: Der Gang in den Kreis wie auch der Abgang, dazu kamen die Stellung und ein sicherer Stand, ohne die weisse Umrandung zu übertreten. Auch die Geisselführung und die Regelmässigkeit des Klöpfens können zu Abzügen führen.

Kampfrichter stellen sich der Herausforderung

In jeder Ecke des grossen Vierecks stand ein Zelt, ein Stehtisch und am Boden sollten Holzpaletten für warme Füsse sorgen. Die Füsse gehören eben jenen, die nach Fehlern der Klöpfenden suchten. Es war für einmal ein harter Job, Schuld daran war das neblig-kalte Wetter. Die Kaffeekannen unter den Tischen wurden regelmässig neu gefüllt und die Pause zwischendurch kam gelegen, sich in der Turnhalle rasch aufzuwärmen.

Für Stärkungen mit Hörnli und Ghacktem oder einer Bratwurst, Pommes frites und heissen Getränken sorgten die Landfrauen Othmarsingen und der Feuerwehrverein Maiengrün. Die Turnhalle war dauerbesetzt, aber auch draussen standen oder hüpften (für wärmende Füsse) die Zuschauer und sorgten für eine gute Stimmung.

Einmal klöpfen – immer klöpfen

Dass Chlausklöpfen nicht nur Kinder und Jugendliche begeistert, bewiesen auch hier wieder die älteren Jahrgängerinnen und Jahrgänger, die es nicht lassen können. Denn Erfahrung weitergeben fördert das Vertrauen in das Hobby und sie sind es auch, die dem Nachwuchs das Klöpfen beibringen und so für die Erhaltung einer schönen alten Tradition sorgen. Das Rangverlesen fand in der Turnhalle statt und gegen 18 Uhr war dann endgültig Schluss – die Geisseln werden irgendwo zu Hause gelagert und der Samichlaus im Goffersberg hat für rund elf Monate wieder seine Ruhe.

Ranglisten

Kategorie 1 Frauen (2016 und jünger)

1. Line Kerschbaumer, Lenzburg

2. Melanie Egloff, Ammerswil

3. Aliza von Siebenthal, Egliswil

Kategorie 1 Männer (2016 und jünger)

1. Fabrice Eglinger, Möriken-Wildegg

2. Ramon Bruder, Seengen

3. Ben Friedli, Hendschiken

Kategorie 2 Frauen (2015, 2014, 2013)

1. Valerie Jost, Ammerswil

2. Jessica Schneider, Egliswil

3. Liliane Bichsel, Hunzenschwil

Kategorie 2 Männer (2015, 2014, 2013)

1. Gian Weibel, Ammerswil

2. Luka Zvar, Ammerswil

3. Levin Kamm, Seengen

Kategorie 3 Frauen (2012, 2011, 2010)

1. Samantha Hirzel, Niederlenz

2. Sara Riedel, Staufen

3. Elin Hug, Dintikon

Kategorie 3 Männer (2012, 2011, 2010)

1. Lias Eglinger, Möriken-Wildegg

2. Roman Gross, Rupperswil-Auenstein

3. Nico Rohr, Hunzenschwil

Kategorie 4 Frauen (2009 und älter)

1. Anina Bolli, Hunzenschwil

2. Michelle Melliger, Dintikon

3. Simone Becker, Möriken-Wildegg

Kategorie 4 Männer (2009 und älter)

1. Fabian Huber, Hunzenschwil

2. Marwin Hartig, Ammerswil

3. Cyril Anner, Ammerswil

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