Gartentipp: Die Christrose – so bleibt sie auch nach Weihnachten schön

Gärtnerin im Schlossgarten Wildegg: Tanya van der Laan. Foto: Pascal Meier/MA

Gärtnerin im Schlossgarten Wildegg: Tanya van der Laan. Foto: Pascal Meier/MA

Macht lang Freude: Christrose. Foto: ada

Macht lang Freude: Christrose. Foto: ada

Die Christrose ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Schön in einen Topf gepflanzt, ziert sie so manchen Gabentisch. Oft sind Christrosen auch mit anderen winterharten Pflanzen kombiniert – so etwa mit Erika oder mit Schneeglöckchen. Vielleicht haben auch Sie zu Weihnachten eine Christrose erhalten?

Denken Sie daran, die Pflanze nach einigen Tagen in der Wohnung nach draussen zu stellen. Sie mag es nur für kurze Zeit, in der Wärme zu sein, danach braucht sie wieder kühlere Temperaturen. Idealerweise gewöhnen Sie die Christrose langsam an den Temperaturwechsel und platzieren sie zuerst im Treppenhaus, bevor Sie sie später vor die Haustüre oder auf den Balkon stellen.

Bei andauerndem Frost empfiehlt es sich, den Topf mit Noppenfolie und Jute zu umwickeln. Der Topf sollte tief genug sein, da die Christrose lange Wurzeln hat und nach unten hin etwas Platz braucht. Giessen Sie die Christrose an frostfreien Tagen, damit die Erde das Wasser aufnehmen kann. An ganz kalten Tagen kann es sein, dass die Pflanze schlapp macht und aussieht, als wäre sie erfroren. Sie zieht dabei die Feuchtigkeit aus den Stängeln zurück, damit diese bei Frost nicht platzen. Die Christrose schützt sich damit also selbst und richtet ihre Blütenstängel wieder auf, wenn der Frost vorüber ist.

Im Frühling können Sie die Christrose gut an einem halbschattigen bis schattigen Platz im Garten einpflanzen. Den Boden gut lockern und ein tiefes Loch graben, damit die Wurzeln genug Platz haben. Im Sommer wird das Laub dürr werden. Schneiden Sie die Blätter erst ab, wenn sämtliche Blätter dürr geworden sind. Die Christrose braucht die Kraft, die sie aus den Blättern zieht, um im nächsten Winter wieder schön zu blühen.

Abgeschnittene Blüten lassen sich übrigens auch gut in einer Vase einstellen. Warten Sie mit dem Abschneiden der Blüten, bis diese gut ausgereift sind und Ansätze von Samenständen aufweisen. Ansonsten verwelken sie sofort. Zum rechten Zeitpunkt geschnitten, bereiten die Blüten lange Freude.

«Gartentipp». Hier schreiben Mitarbeiterinnen der Schlossgärtnerei Wildegg jeweils in der zweiten Ausgabe des Monats über aktuelle Gartenaspekte.

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