Empfang für die Rupperswiler Nummer 5999 und 6001

Rupperswil Das grösste Dorf im Bezirk Lenzburg wächst und wächst. Mit einer kleinen Feier wurden der 5999., der 6000. und der 6001. Rupperswiler willkommen geheissen.

Die Rupperswiler Jubilare und ihre Familien: Tobias und Andrea Haller mit Noelia (Nummer 5999), Dominik Gilgen und Morena Cordaro mit den Kindern Leandra und Luciano (Nummer 6001) Foto: Fritz Thut
Die Rupperswiler Jubilare und ihre Familien: Tobias und Andrea Haller mit Noelia (Nummer 5999), Dominik Gilgen und Morena Cordaro mit den Kindern Leandra und Luciano (Nummer 6001) Foto: Fritz Thut

Im Jahre 2006 wurde in Rupperswil die Marke 4000 Einwohner überschritten, 2014 waren es 5000. «Alle rund acht Jahre 1000 Einwohner mehr», konstatierte Gemeindeammann Mirjam Tinner beim Empfang der beiden Mitbürger mit der Nummer 5999 und 6001.

Lena Reich, eine in Rupperswil aufgewachsene Frau, die als Einwohner Nummer 6000 wieder zurückgekehrt war, musste sich für den Anlass entschuldigen.

So waren die am 17. April zur Welt gekommene Noelina Haller (mit ihren Eltern Andrea und Tobias Haller) und der am 24. April zur Welt gekommene Luciano Gilgen (mit seiner Schwester Leandra Gilgen und den Eltern Morena Cordaro und Dominik Gilgen) die Hauptpersonen. Von der Gemeinde erhielten sie ein Nuscheli mit Plüschtier, bekamen aber sonst noch nicht viel mit.

Rupperswil, das ja an diesem Wochenende sein 850-jähriges Bestehen feiert, hat eine stürmische Entwicklung hinter sich. Bei der ersten Erwähnung habe die Gemeinde «nur aus ein paar Hüttchen» bestanden, so Tinner. Dank guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur sowie einem akzeptablen Steuerfuss sei «das grösste Dorf im Bezirk» beliebt.

Schluss bei 6500?

Dem stimmten die Familien der Jubilare bei: «Die Lage ist super und man hat alles im Dorf», so Tobias Haller. Angesichts verschiedener Bauvorhaben geht das Wachstum weiter, doch irgendwann soll gebremst werden: «In einer Bevölkerungsumfrage wurde mehrheitlich gewünscht, dass bei 6500 Einwohnern Schluss sein soll», hielt Gemeindeammann Mirjam Tinner am Schluss des Empfangs fest.

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