Eisschnellläuferin ­Ramona Härdi hat Peking 2022 im Fokus

Eisschnelllauf: Team Schweiz mit Vera Güntert, Kaitlyn McGregor, Nadja Wenger und der Mörikerin Ramona Härdi. Foto: zvg
Eisschnelllauf: Team Schweiz mit Vera Güntert, Kaitlyn McGregor, Nadja Wenger und der Mörikerin Ramona Härdi. Foto: zvg

Möriken-Wildegg Die Möriker Eisschnellläuferin Ramona Härdi hat die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking im Visier. «Mein Ziel ist es, mich in den Disziplinen Massenstart und Teampursuit für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.»

Im Team wollen vier Eisschnellläuferinnen Schweizer Sportgeschichte schreiben. Bei den Weltmeisterschaften 2021 im holländischen Heerenveen stand die Schweiz zum ersten Mal in der Geschichte des Eisschnelllaufs beim Teampursuit am Start. Das Team um die Aargauerin Ramona Härdi, die Zugerin Vera Güntert und die beiden Luzernerinnen Kaitlyn McGregor und Nadja Wenger erzielte dabei einen tollen 7. Rang.

Seit mehreren Jahren trainieren die Athletinnen täglich zusammen, um ihrem grossen Ziel einer olympischen Medaille Schritt für Schritt näher zu kommen. Diese Weltmeisterschaften waren der erste Meilenstein des aufstrebenden Quartetts.

Um sich für Olympia zu qualifizieren, sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Das Team ist im Moment am Sommerstützpunkt im deutschen Geisingen am Trainieren. «Von Mitte November bis Mitte Dezember finden dann vier Weltcups statt, welche für die Olympiaqualifikation gelten», so Härdi. Nebst den 25 Stunden Training pro Woche gibt es aber auch beim Material, bei der Ernährung sowie im Bereich Technik und Taktik vieles zu tun. Mit unzähligen Tests und Analysen wird versucht, das Team optimal aufeinander abzustimmen, um die individuellen Stärken fürs Team zu nutzen.

Die Kosten für ein solches Team sind enorm hoch. Mit «I believe in you», der weltweit erfolgreichsten Crowdfundingplattform im Sport, kann das erfolgreiche Team unterstützt werden. (tf)

Internetadresse: https://ibelieveinyou.ch/de/project/648/eisschnelllauf-unser-weg-zu-olympia-2022

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