Eine neue Ampel für Ross und Reiter

Auenstein Seit Anfang April ist die Lichtsignalanlage für Pferde auf der Aarebrücke zwischen Auenstein und Rupperswil in Betrieb. Mit der neuen Ampel soll die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden auf den beiden einspurig befahrbaren Brücken erhöht werden.

Ein Rotlicht für Reiter: Die neue Ampel auf der Aarebrücke ist seit Anfang April in Betrieb.Foto: Romi Schmid

Seit Anfang April gibt es zwischen Rupperswil und Auenstein eine echte Rarität zu bestaunen: eine Reiterampel.

Der Weg von Auenstein nach Rupperswil führt über eine Insel mit zwei schmalen Brücken. So schmal, dass seit 2020 zwei neue Brücken für den Fuss- und Veloverkehr entstanden sind. Im Herbst 2021 folgte dann die Meldung, dass die Brücke nicht nur eine, sondern gleich zwei Ampelanlagen erhalten wird: eine für den motorisierten Verkehr und eine Pferde-Ampel für Reiterinnen und Reiter. Seit Anfang des Monats ist die Ampel nun in Betrieb. «Mit der neuen Lichtsignalanlage erhöht das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden auf den beiden einspurig befahrbaren Brücken», heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Es ist die erste Ampel dieser Art im Kanton Aargau, sogar die erste in der Schweiz.

Sichere Querung für Reiter

Und so funktioniert die neue Ampelanlage: Bei der Ampel ist neben der normalen Fahrzeugdetektion ein Anmeldeknopf auf 1,80 Meter Höhe installiert, sodass sich Reiterinnen und Reiter bequem anmelden können, wenn sie über die Brücke möchten. Wird die Ampel grün, können die Pferde laufen. Und da sie meist langsamer als Autos sind, werden die beiden Brücken in zwei Etappen überquert.

Eine Pferdeampel: schöne Geste für die Reiterinnen und Reiter oder doch etwas übertrieben? Die Meinungen der Autofahrer und Fussgänger gehen auseinander. Klar ist: Zwischen Auenstein und Rupperswil gibt es nun eine Ampel für Pferde. Und da heisst es: Auto steht, Pferd geht.

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