Wandel nicht fürchten,sondern gestalten

Niederlenz Am ersten Neujahrstag lud der Gemeinderat die Bevölkerung zu einem Apéro in den Singsaal im roten Schulhaus ein. Mit musikalischer Umrahmung und feinen Häppchen nutzten die vielen Anwesenden die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Gemeindeammann Remo Gspandl mit Musiker Hans BinderFoto: Peter Winkelmann
Gemeindeammann Remo Gspandl mit Musiker Hans BinderFoto: Peter Winkelmann

Glückwünsche zum neuen Jahr da, Gesundheit und viel Gutes dort – Gesprächsstoff gab es genug an den Stehtischen bei einem Glas Wein oder Mineralwasser, während Hans Binder, ehemaliger langjähriger Musikschullehrer in Niederlenz, bekannte Schweizer Mundartlieder zu Gitarrenklängen sang.

Die Gemeinde lebt von Menschen

Zu Beginn seiner Ansprache bedankte sich Remo Gspandl bei der Wählerschaft, die ihn im Herbst zum neuen Gemeindeammann von Niederlenz gewählt hat. «Es macht mich stolz, dass ich heute hier stehen kann und ein paar Worte an euch richten darf», begrüsste er die Anwesenden. «Ein Jahr ging zu Ende mit all seinen Herausforderungen, Erfolgen und Begegnungen», schaute er zurück. Gspandl hielt fest, dass die Gemeinde nicht nur von Zahlen, Projekten und Beschlüssen lebt, sondern von Menschen, die hier wohnen, arbeiten, sich engagieren und füreinander da sind. «Im vergangenen Jahr durfte ich viel erleben in Vereinen, in Kommissionen, im sozialen Bereich, beim Gewerbe, in der Nachbarschaft und in freiwilligen Engagements mit Menschen, die für die Gemeinde Verantwortung übernehmen – und dafür möchte ich mich herzlich bedanken, denn genau dieser Einsatz von allen macht unsere Gemeinde stark und lebenswert.»

Jahr mit vielen Herausforderungen

Laut Gspandl wird das neue Jahr die Gemeinde erneut vor grosse Aufgaben stellen und nicht alles wird dabei planbar und nicht jede Lösung wird einfach sein. «Wenn wir aber gemeinsam zuhören, miteinander respektvoll umgehen und anpacken, können wir viel erreichen», ist er überzeugt, «denn unsere Gemeinde hat immer wieder aufgezeigt, dass sie den Wandel nicht fürchtet, sondern gestaltet.»

Zum Schluss bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, die diesen Neujahrsapéro mitorganisierten, ebenso bei Hans Binder für die Auflockerung des Anlasses und beim Küchenteam um Christof Blattner vom Alterszentrum Am Hungeligraben für die Bereitstellung des Apéros. Mit einem herzlichen Dankeschön und guten Wünschen für das soeben gestartete neue Jahr mischte er sich wieder unter die Anwesenden – mit einem letzten Satz: «Ich wünsche mir Zuversicht und Mut, auch neue Wege zu gehen, ohne zu vergessen, was uns verbindet – nämlich gegenseitiges Vertrauen und ein offenes Miteinander – möge es uns persönliche Freude und weiterhin eine starke, lebendige Gemeinschaft bringen.»

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