Ausgewogenes Wachstum mit Weitblick

Patrick Braun
Patrick Braun

Staufen Der neue Gemeindeammann Patrick Braun stellt sich den sechs Fragen von der Redaktion.

Wie haben Sie auf Ihren Wahlerfolg reagiert und wie haben Sie danach gefeiert?

Der Wahlsonntag verlief für mich zunächst ganz normal – die Spannung stieg erst gegen Mittag, als ich gespannt auf das Resultat wartete. Um 16 Uhr luden die Ortsparteien der SVP und der FDP zu einem Wahlapéro ein, an dem alle Kandidierenden mit ihren Angehörigen und Freunden eingeladen waren. In lockererer Atmosphäre konnte gemeinsam über die Wahl und den 2. Wahlgang gesprochen und persönliche Kontakte geknüpft werden.

Auf welche politischen Schwerpunkte wollen Sie sich in den nächsten vier Jahren konzentrieren?

Ich freue mich sehr über das Vertrauen und auf die weitere Zusammenarbeit im Gemeinderat. Bezüglich der politischen Schwerpunkte für die neue Legislaturperiode ist mir wichtig zu betonen, dass diese nicht im Alleingang durch den Gemeindeammann festgelegt werden. Vielmehr ist es Aufgabe des gesamten Gemeinderates, gemeinsam die mittelfristigen Ziele für die kommenden vier Jahre zu definieren.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für die Gemeinde in Zukunft?

Unsere Gemeinde hat in den letzten Jahren ein beeindruckendes Wachstum erfahren. Gleichzeitig wachsen auch die Wünsche und Ansprüche der Einwohner. Die Finanzen der Gemeinde sind grundsätzlich solide, jedoch steigen aktuell die Schulden. Wir müssen weiterhin sorgfältig abwägen, welche Projekte wir umsetzen und wie wir unsere Mittel nachhaltig einsetzen. Gemeinsam müssen wir eine gute Balance zwischen den wachsenden Bedürfnissen und einer verantwortungsvollen Finanzplanung finden.

Welche Visionen haben Sie für die zukünftige Entwicklung Ihrer Gemeinde?

Meine Vision ist ein modernes Dorf mit einer soliden Infrastruktur, in dem aber auch das Persönliche und die gewachsenen Traditionen erhalten bleiben. Dabei gilt es, das Gleichgewicht zwischen Altbewährtem und Neuem zu finden, stets mit einem wachsamen Auge auf die finanziellen Möglichkeiten. Wichtig ist mir auch eine konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.

Welche persönliche Note bringen Sie ein?

Ich bringe eine bodenständige und pragmatische Art ein. Ich lege Wert auf Offenheit, Nähe und den direkten Austausch. Mir ist wichtig, zuzuhören, sachlich zu bleiben und gleichzeitig mit Herz und gesundem Menschenverstand für unsere Gemeinde voranzugehen.

Wo und wie entspannen Sie, wenn Sie nicht gerade für die Gemeinde arbeiten?

Meine Entspannung finde ich vor allem zu Hause, in unserem Eigenheim, wo ich Zeit mit meiner Frau verbringe. Ein gutes Buch, oft ein spannender Roman, hilft mir, abzuschalten. Auch ein verlängertes Wochenende nutze ich gerne für Wanderungen in der Natur, um den Kopf freizubekommen.(rsc)

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