Aus dem Zopfhuus-Saal wird ein «Olympia-Saal»

Ein Hauch Olympia im Zopfhuus Staufen: Die kreisförmigen Deckenleuchten lösen Bewunderung aus. Foto: Alfred Gassmann
Ein Hauch Olympia im Zopfhuus Staufen: Die kreisförmigen Deckenleuchten lösen Bewunderung aus. Foto: Alfred Gassmann

Staufen: Die Innenrenovation des Zopfhuus ist abgeschlossen. Das Kulturzentrum präsentiert sich aufgepeppt und benutzerfreundlicher. Architektin Chantal Meier, Lenzburg, hat den Saal gar zum «Olympia-Saal» umgemodelt.

Wer den renovierten Zopfhuus-Saal betritt, kommt für einen Moment aus dem Staunen nicht heraus. Leicht erklärbar: Wo lassen sich denn in einem Saal kreisförmige Deckenleuchten mit vier Meter Durchmesser finden? Von der neuen Holzdecke grüssen sechs LED-Leuchten, je zwei mit dem gleichen Durchmesser. Sie sind imstande, den Saal gleichmässig auszuleuchten, und zwar nach unten und auch an die Decke. 

Für Gemeinderat und Baukommissionspräsident Gallus Zahno war die Wahl ein Wagnis: «Müssen denn Deckenleuchten immer brav daherkommen, warum nicht mal eine mutige Form?» Die von Architektin Chantal Meier und dem Elektroplaner vorgeschlagenen Leuchten wurden in Österreich produziert. Neckische Bemerkungen dazu blieben nicht aus.

Sorgen für spezielles Ambiente

Der Bezug zu den fünf olympischen Ringen machte bald die Runde. Gemäss Gallus Zahno wertet die moderne Bühnentechnik das Zopfhuus auf. Sie vermag Vorträge, Vorführungen, kulturelle Beiträge und sportliche Einlagen zu unterstützen. Bis hin zu olympischen Höchstleistungen, meinte schalkhaft ein Bauarbeiter. 

Chantal Meier streicht das aufbauende Klima in der Baukommission hervor. In der neuen Küche lassen sich ausgeklügelte Elemente finden. Im Vorfeld durften sich die Vereine zu den Bedürfnissen und Einrichtungen äussern. Die Coronapandemie hat sich als vorteilhaft wie als nachteilig erwiesen. Der Vorteil war, dass das Haus während der Arbeiten wochenlang nicht benützt wurde. Wegen des Stillstands der Wirtschaft gestalteten sich die Materiallieferungen teilweise schleppend. 

Asbestvorkommen, die beseitigt werden mussten, die IT-Vernetzung mit dem Gemeindehaus sowie die hörbehindertengerechte Ausstattung des Saales werden zu einer begründeten Überschreitung des Renovationskredits führen. Gallus Zahno glaubt fest daran, dass das renovierte Zopfhuus Anklang finden wird, nicht zuletzt wegen des neuen Raumambientes.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Neuer Gemeindepräsident: Patrick Mösch.Foto: zvg
Region11.03.2026

Patrick Mösch zum Gemeindepräsidenten gewählt

Brunegg Die Stimmberechtigten von Brunegg haben Patrick Mösch zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Während das Präsidium wieder besetzt ist, bleibt ein Sitz…
Hat sich bewährt: Die Asylunterkunft im «Aarehof».Foto: Romi Schmid
Region11.03.2026

Kanton will Betrieb der Asylunterkunft im «Aarehof» verlängern

Möriken-Wildegg Der Kanton Aargau plant, die kantonale Asylunterkunft im ehemaligen Hotel Aarehof in Möriken-Wildegg weiterzuführen. Die neue Eigentümerin der…

Rote Karte für den Kunstrasen: Der Souverän hat das Projekt nicht gutgeheissen.Foto: zvg
Region11.03.2026

Kunstrasenplatz fällt beim Volk durch

Niederlenz Der Niederlenzer Souverän hat dem geplanten Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz Altfeld klar die rote Karte gezeigt. An der Urne wurde der Kredit von…