Alles andere als trocken – die Premiere des Fyrobig-Apéros

Hunzenschwil Online-Meetings müssen alles andere als trocken sein. Dies haben die Organisatoren der Tischmesse Aargau, die kurzerhand zum Fyrabig-Apéro wurde, bewiesen. Alle Teilnehmer bekamen ein Päckli mit Tranksame zum virtuellen Anstossen zugestellt.

Premiere ist geglückt: Gut 20 Personen nahmen am ersten Fyrobig-Apéro teil. Foto: zvg
Premiere ist geglückt: Gut 20 Personen nahmen am ersten Fyrobig-Apéro teil. Foto: zvg

Es ist müssig zu erwähnen, warum die Tischmesse nicht im gewohnten Rahmen durchgeführt werden konnte. Kreative Lösungen waren nicht nur 2020 gefragt, sondern sind es auch aktuell. So haben denn die Organisatoren der Tischmesse Aargau anstelle einer Absage nach einer kreativen Alternative gesucht und kurzerhand zum digitalen Fyrobig-Apéro geladen.

Gut 20 Interessierte haben sich gemeldet und nach der Begrüssung durch Gerald Strub, Vorstandsmitglied Tischmesse Aargau, gemeinsam auf einen gelungenen digitalen Abend angestossen. Mit der Tranksame aus dem bewussten Päckli.

Spannende Firmenporträts

Fünf Firmen bekamen den Zuschlag, ihr Unternehmen beim Fyrobig-Apéro näher vorzustellen. Doch als Erster und quasi ausser Konkurrenz kam Christoph Kneuss von Aabach Bier zum Zug – als edler Spender der Tranksame für den Fyrobig-Apéro. Seit 2012 frönt er der Kunst des Bierbrauens. Und ab und zu provoziert er auch gerne, etwa mit einer frechen Etikette. Amerikanisch angehauchte Biere braut er besonders gerne.

Nichts mit Tranksame hatte dann der erste der fünf Referentenvorträge am Hut. Tanja Jäger von creants.com GmbH nahm die Gäste mit auf die Vorstellung eines Unternehmens, das sich gänzlich auf Werbung mit ganzheitlichen Projekten spezialisiert hat. Kunden querbeet nehmen die Dienstleistungen in Anspruch – ob Wollehersteller oder Übersetzungsbüro. Peter Sydler von Body-form24 war ebenfalls eingeladen, ein paar Worte über die Direktvertrieb- und Network-Marketingbranche zu verlieren. Dabei handelt es sich um Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Wellness, Lifestyle, Gesundheit, Handwerk oder Immobilien.

Ebenfalls dem Marketing, allerdings dem Suchmaschinenmarketing, hat sich Gregor Rüdisüli mit seiner Site IT Rüdisüli verschrieben. Sein erklärtes Ziel – seine Kunden soll man auf Google und Co. äusserst schnell finden. Samuel Keller von der Alpenfahnen AG wählte einen emotionalen Einstieg. «Wer kennt das nicht, das tolle Gefühl, wenn man nach einer langen Wanderung die Schweizer Fahne an der SAC-Hütte flattern sieht und weiss, hier kann man auftanken», sagt er. Keller bietet die ganze Fülle an Fahnen und Flaggen an, für Private, Events und als Firmenbeflaggung.

Präsenz auf den sozialen Medien

Die Fünferreihe komplett machte Stefan Märki von Märki Marketing. Sein Spezialgebiet ist das Social-Media-Marketing. Märki sorgt dafür, dass Unternehmen professionell und authentisch auf den Social-Media-Plattformen wie etwa Facebook, Instagram, Linkedin vertreten sind. Kunden können Powerstunden und -wochen buchen.

Zum Schluss fragte Gerald Strub in die Runde: «Wie war 2020 für euch – aus wirtschaftlicher Sicht?» Von rund 40 Prozent Umsatzeinbusse bis zu 100 Prozent mehr Auftragsvolumen war alles vertreten. Die Premiere des Fyrobig-Apéros kam gut an. Trotzdem hoffen die Organisatoren, die nächste Tischmesse wieder wie gewohnt durchführen zu können.

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