Gartentipp

Arbeitet auf Schloss Wildegg: Gärtnerin Melissa Gögele.Foto: MA/Pascal Meier
Arbeitet auf Schloss Wildegg: Gärtnerin Melissa Gögele.Foto: MA/Pascal Meier

Mit dem Herbst werden die Tage kürzer, die Blätter verfärben sich und die Temperaturen sinken. Nun ist es an der Zeit, den Garten langsam einzuwintern.

Es empfiehlt sich, die Rabatten nochmals durchzujäten. Denn im Garten gilt: Je weniger Unkraut vor dem Winter wuchert, desto weniger Unkraut spriesst im nächsten Frühling. Ein Augenmerk gilt auch dem Rasen: Bis Ende Oktober sollte dieser nochmals geschnitten werden, jedoch nicht kürzer als 5 Zentimeter. Um den Rasen widerstandsfähiger zu machen, hilft Herbstdünger. Liegt viel Laub auf dem Rasen, sollte dieses vor dem Winter entfernt werden. Mit dem Laub können gleich die Gartenbeete bedeckt werden. Dies hilft, den Boden vor Erosion zu schützen. Zudem wächst dank der Laubschicht weniger Unkraut und Tiere finden darin ein schützendes Versteck.

Stauden werden vor dem Winter um rund zwei Drittel gekürzt, damit diese – falls es kräftig schneien sollte – nicht unter dieser Last brechen. Filigrane Sträucher werden als Stütze mit Schnur zusammengebunden. Auch Gräser werden zusammengebunden: Gräser mögen es gar nicht, wenn ihr Herz nass oder voller Schnee wird.

Nicht frostharte Pflanzen wie Dahlien sollten im Herbst ausgegraben und im Keller überwintert werden. Der Sommerflor wird abgeräumt und macht Platz für eine schöne Herbst-/Winterbepflanzung.

«Gartentipp». Hier schreiben Mitarbeiterinnen der Schlossgärtnerei Wildegg jeweils über aktuelle Gartenaspekte.

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