Eine Silberlinde für das Turnfest: Sport und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Seengen Am 15. September fand beim Kirchengemeindehaus Seengen ein besonderer Anlass statt: Das Organisationskomitee des Turnfests Seengen 2026 pflanzte gemeinsam mit dem Natur- und Vogelschutzverein Seengen eine Silberlinde.

Matthias Fischer und Christian Büchli mit dem Rittiseili.Foto:  rfb

Matthias Fischer und Christian Büchli mit dem Rittiseili.Foto: rfb

Pfarrerin Susanne Meier-Bopp.Foto:  rfb

Pfarrerin Susanne Meier-Bopp.Foto: rfb

Gemeindeammann Jörg Bruder.Foto:  rfb

Gemeindeammann Jörg Bruder.Foto: rfb

Die Helferinnen und Helfer sowie Organisationskommitee erfreuen sich an der Silberlinde - und am verdienten Apéro für bereits Geleistetes.Foto:  Rinaldo Feusi

Die Helferinnen und Helfer sowie Organisationskommitee erfreuen sich an der Silberlinde - und am verdienten Apéro für bereits Geleistetes.Foto: Rinaldo Feusi

Nächstes Jahr wird in Seengen der Breitensport zelebriert. Am Turnfest Seengen (TFS) soll es ganz viel Gold regnen. Erst aber sollte eine Silberlinde gepflanzt werden. Das Organisationskomitee des Turnfests Seengen 2026 pflanzte sie gemeinsam mit dem Natur- und Vogelschutzverein Seengen. Dieser übernimmt die Patenschaft für den Baum, während die Kirchgemeinde das Grundstück zur Verfügung stellt. Die Siegrist Baumschule steuerte die Silberlinde als Spende bei. Ebenfalls bedankte sich der OK-Präsident Christian Büchli bei den Landwirten, die im nächsten Jahr ihren Boden zur Verfügung stellen werden. An den Feierlichkeiten waren auch Gemeindevertreterinnen und -vertreter, Sponsoren sowie weitere geladene Gäste anwesend.

Frisch, fromm, fröhlich und frei

Das Motto der Turnenden Vereine Seengen lautet frisch, fromm, fröhlich und frei. «Fromm?», fragte Christian Büchli in die Runde. Was könne das mit dem Turnsport zu tun haben? Er erläuterte, dass man unter «Fromm» auch Tüchtigkeit, Fleiss und Pflichtbewusstsein versteht. Und diese Werte seien deckungsgleich mit denen der Turnerinnen und Turner. Auch Gemeindeammann Jörg Bruder hielt eine Ansprache. Er wies darauf hin, dass die Turnerinnen und Turner im Dorf spürbar seien. «Nicht nur bei der Ankunft nach einem Turnfest», scherzte er. Sie würden einen wichtigen Beitrag zur Seele des Dorfes und für die Jugendarbeit leisten. Für ihn stehen sie für «Spirit und gelebte Gemeinschaft.» Pfarrerin Susanne Meier-Bopp erklärte, dass dort, wo heute die Silberlinde steht, früher ein grosser Nussbaum stand. Sie freut sich, dass wieder ein Baum hier steht. «Etwas, das bleibt», formulierte sie es. Die Silberlinde soll zukünftigen Generationen Freude bereiten. Unter dem Motto «Mettem Härz’see debi si» unterstrich OK-Präsident Christian Büchli in seiner Ansprache die Bedeutung von Engagement, Herzblut und Verantwortung für alles, was bewegt wird und Bestand haben soll. Bevor es schliesslich zum Apéro überging, bekamen Christian Büchli und OK-Vizepräsident Matthias Fischer noch etwas für die Zukunft der Silberlinde: ein Rittiseili.

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