Die Brass-Band Imperial Lenzburg misst sich mit den Besten der Schweiz – und landet einmal mehr auf dem Podest

Die Lenzburger waren erfolgreich.Foto: Etienne Bornet
Die Lenzburger waren erfolgreich.Foto: Etienne Bornet

Lenzburg Die Brass-Band Imperial Lenzburg (BBI) nahm mit ihrer A- und B-Band am 50. Schweizerischen Brass-Band-Wettbewerb in Luzern teil. An dem Wettbewerb messen sich rund 60 Brass-Bands aus der ganzen Schweiz. Alle Bands bekommen in ihrer Stärkeklasse jeweils ein Aufgabenstück, welches sie am Wettbewerbstag der verdeckten Jury präsentieren. Die B-Band der BBI trat dieses Jahr in der 2. Stärkeklasse an. Das anspruchsvolle Werk «Lucerne Dances» des englischen Komponisten Philip Wilby forderte die Nachwuchsband von der ersten bis zur letzten Note stark heraus. Die B-Band konnte sich in dem eng umkämpften Teilnehmerfeld behaupten – am Ende schaute ein 9. Rang heraus, mit dem die Band durchaus zufrieden sein kann. Mit der Aufgabe «La Geometria» des belgischen Komponisten Bert Appermont bekam es die A-Band der BBI in der 1. Stärkeklasse zu tun. Die 1. Stärkeklasse funktioniert ganz speziell – es gibt zwischen der 1. Stärkeklasse und der eine Stufe höher gelegenen «Elite» ein Auf- und Abstiegsprinzip, wie man es beispielsweise vom Fussball kennt. Die zwei besten Bands der 1. Stärkeklasse steigen auf, die 2 am schlechtesten platzierten Bands der Elite steigen ab. Die BBI, welche 4 Jahre in der Elite war, verpasste den Aufstieg nur ganz knapp. Die Band überzeugte die Juroren von ihrer Interpretation und darf sich über den hervorragenden 3. Rang freuen. Für die BBI geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Am 1. Januar empfängt die A-Band ihre Zuhörer bei dem traditionellen Neujahrskonzert in Möriken, am 24. Januar nimmt sie an dem prestigeträchtigen «GP von Birmensdorf» teil und misst sich einmal mehr mit den besten Bands der Schweiz. Tickets für das Neujahrskonzert sind über die Website der Brass-Band Imperial Lenzburg verfügbar. (pd/rfb)

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