Wartehaus ist zurück aus Exil

Ammerswil Vor kurzem musste das Buswartehäuschen «Dorfplatz» aufgrund von Bauarbeiten weichen, jetzt ist es zurück.

<em>Höchste Präzision:</em> Polier Roland Senn setzt das Buswartehaus millimetergenau auf die neuen Fundamente ab. Foto: Alfred Gassmann
<em>Höchste Präzision:</em> Polier Roland Senn setzt das Buswartehaus millimetergenau auf die neuen Fundamente ab. Foto: Alfred Gassmann

Ammerswil Am 17. Juli wurde das Buswartehaus «Dorfplatz» Ammerswil mit einem Radlader zum Gemeindewerkhof im Teuftel transportiert. Es musste weggeschafft werden, damit die Bushaltestelle «Dorfplatz» ungehindert neu erstellt werden konnte. Vor Tagen durfte es an seinen Stammplatz zurückkehren.

Polier Roland Senn von der Strassenbaufirma Cellere und Bauamtschef Martin Berchtold leisteten Millimeterarbeit und setzten das Holzgebäude mit dem Radlader gekonnt auf die vorbereiteten Fundamente ab.

In wenigen Tagen wird das Buswartehaus von Martin Berchtold mit Holz neu eingekleidet und wieder mit Ziegeln eingedeckt. Seit Mitte Juli war die Bushaltestelle «Dorfplatz» geschlossen.

Ebenerdig ein- und aussteigen

Die Fahrgäste mussten auf die Haltestellen «Rebrainstrasse» und «Kirche» ausweichen. In wenigen Wochen kann die Bushaltestelle «Dorfplatz» der Linie 392 Lenzburg–Dintikon wieder angefahren werden.

Die Zu- und Wegfahrten im Gegenuhrzeigersinn bleiben unverändert: Als Standfläche für den Bus wurde aus Unterhaltsgründen Beton statt Asphalt gewählt. Fortan kann sicher und komfortabel ebenerdig ein- und ausgestiegen werden. Ein grosses Plus für Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen.

Der Strassenausbau durch Ammerswil ist seit Februar im Gang. Die teilweise kniffligen Arbeiten enden im kommenden Frühjahr.

Herausforderungen bilden die Bachleitungen und der hohe Grundwasserspiegel. Die Strassenbauer haben eine Pause verdient: Von Mitte Dezember bis Mitte Januar 2019 ist die Baustelle hindernisfrei und ohne Lichtsignalanlage befahrbar. <i/>

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