Salzkorn: Ich mag sie einfach, die Zahl 13

Carolin Frei
Carolin Frei

Die Zahl 13 ist mit dem einen oder anderen Aberglauben behaftet. Vor allem, wenn der 13. auf einen Freitag fällt. In einigen Ländern und Kulturen gilt «Freitag, der 13.» jedoch als Glückstag und in Japan ist die 13 sogar eine Glückszahl.

Ein Glückstag dürfte für alle treuen Leser unseres Mediums der Donnerstag, 13. Januar, sein, wenn wiederum eine «tolle» Ausgabe erscheint. Freude dürfte auch bei allen herrschen, die zum Baden die Gesellschaft eines Quietscheentchens geniessen. Der Tag des Quietscheentchens findet ebenfalls am 13. Januar statt.

Nicht minder spannend, dass auch das Weltradio an einem 13. seinen grossen Tag feiert, am 13. Februar. Dieser Tag wurde 2012 von der Unesco eingeführt, um an die Gründung des United Nations Radios am 13. Februar 1946 zu erinnern. Der Weltradiotag soll die Bedeutung der Radios für die Verbreitung von Wissen und Information stärken. Der Öffne-drinnen-einen-Regenschirm-Tag, der am 13. März zelebriert wird, ist eher etwas für Abergläubische. Da es Unglück bringen soll, einen Regenschirm im Haus zu öffnen, wollte Thomas Edward Knibb, welcher diesen Tag 2003 ins Leben rief, das Schicksal herausfordern. Wie sich dieser 13. dann für ihn entfaltete, ist leider nicht dokumentiert.

Ohne mit Aberglauben behaftet zu sein, präsentiert sich der Ehrentag der Pflanze, der jeweils am 13. April auf dem Programm steht. Er wurde von der Gärtnerin Marion Owen ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der Pflanzen für das Ökosystem hinzuweisen. Der 13., der auf einen Freitag fällt, kann heuer erstmals am 13. Mai erlebt werden. Und obwohl gemäss Volksglauben bei dieser Konstellation besonders viele Unglücke geschehen, wird er im Mai zum Glückstag für alle Hummus-Schleckmäuler (mich eingeschlossen). Denn am gleichen Tag findet der 2012 von Ben Lang iniziierte Hummus-Tag statt. Ich mag sie einfach, die Zahl 13.

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