Die «Huser Brothers»: Seit der Primarschule unterwegs
Sarmenstorf Fritz Huser ist ein bekannter Künstler in der Region. Doch nicht nur gestalterisch hat es ihm die Kunst angetan. Gemeinsam mit seinen drei Brüdern musiziert er auch.
Die Band «Huser Brothers» ist seit Jahrzehnten auf der Bühne und spielt eine gewagte Mischung diversester Stile. «Lustig» bezeichnen sie ihren Musikstil. Am 21. März spielt das Bruder-Quartett im Alpinit-Kultur in Sarmenstorf.
Felix, Fritz, Theo und Stephan. Das sind die Namen der «Huser Brothers». Allesamt Brüder und seit dem Kindesalter gemeinsam auf der Bühne. «Damals gab es auch noch mehr Bühnen», erklärt Fritz Huser, der den Bass bespielt. Zur Präzisierung muss erwähnt werden: Alle Brüder spielen diverse Instrumente. In Wettingen, wo sie aufwuchsen, war es normal, dass in Gartenwirtschaften an Wochenenden Bühnen für Musik und Tanz aufgestellt wurden. «Konservenmusik gab es keine», erinnert er sich. So ist man dann als Bruder-Quartett bald eine feste Nummer geworden. Seit ihren Kindertagen sind einige Jahrzehnte vergangen und das gemeinsame Musizieren eint die Brüder noch immer. «Es geht ganz friedlich», meinen die vier scherzhaft. Am 21. März bringen sie lieber die Instrumente zum Streiten – oder zumindest zum energischen Austausch. Denn ihren Musikstil zu beschreiben, wäre wohl keine einfache Sache.
Keine Noten, keine Sorgen
Die «Huser Brothers» spielen gerne Eigenkreationen. Zwar können sie auf Anfrage Cover-Versionen von Songs spielen, doch lieber sind ihnen die Eigenkreationen. Ihre Leider können nur sie. Das liegt auch daran, dass die «Huser Brothers» die Noten ihrer Songs nicht aufschreiben. Auf einem der Notenblätter liesst sich beispielsweise die Anweisung «Pum, pum, pum». «Wir verstehen das», meint Fritz Huser und lacht dabei. Ihre unkomplizierte Art sei es auch, warum die Band seit über fünf Jahrzehnten noch nimmer so gut funktioniere. Auch dass sie Brüder sind, wertet das Quartett als Erfolgsrezept. «Es gab immer wieder Unterbrüche», erklärt Huser. «Doch als Geschwister verliert man halt den Kontakt eher weniger zueinander.» Felix Huser ergänzt: «Wir alle spielten auch noch in anderen Formationen. Das gab aber nie Spannungen.» Ihre Musik bringt die KI-Konserven-Musiker in Bedrängnis und wer sich ein eigenes Bild davon machen möchte, für den gibt es noch freie Plätze am 21. März.







