Radroute Seon-Boniswil: Mehr Komfort für Velos

Seon Die kantonale Veloroute zwischen Seon und Boniswil soll komfortabler werden. Dafür sollen bislang nicht asphaltierte Abschnitte befestigt werden.

In Zukunft soll auch die Route zwischen Boniswil und Seon asphaltiert sein.Foto: zvg
In Zukunft soll auch die Route zwischen Boniswil und Seon asphaltiert sein.Foto: zvg

Seit Ende 2025 können Velofahrerinnen und Velofahrer gemütlich von Staufen über Lenzburg nach Seon fahren. Dabei können sie getrost auf die vielbefahrene 80er-Strecke neben der Bahnlinie verzichten. Damit ist das Projekt der kantonalen Velorouten aber noch nicht abgeschlossen.

Vom 19. Oktober bis am 17. November liegt das Projekt «Seon-Hallwil AO, R550, Erweiterung kantonale Veloroute» beim Kanton sowie bei den Gemeinden Seon und Hallwil auf. Die Radroute existiert bereits heute, führt jedoch teilweise über nicht asphaltierte Strassen. Doch wie verläuft die Route? Gemäss dem Bericht führt sie von Seon zum Striegel, der Verbindungsstrasse nach Retterswil. Von dort geht es westlich der Kantonsstrasse und der Seetalbahn über einen Flurweg.

Ab dem Strigel verzweigt sich die Route. Ein Ast quert die Seetalbahn und die Kantonsstrasse und führt durch das Gebiet Mülisacher östlich am Dorf Hallwil vorbei zur Seengerstrasse. Von dort verläuft die Radroute weiter durch das Ried nach Boniswil.

Der zweite Ast führt ab dem Strigel durch das Dorf Hallwil. Der Abschnitt vom Strigel bis zur Erschliessung des Landwirtschaftsbetriebs an der Seetalstrasse 85 ist nicht asphaltiert. Dieser Teil der Route quert die Seetalbahn und die Kantonsstrasse im Dorf beim Bahnübergang Statthalterhaus. Anschliessend verläuft er durch die Seengerstrasse bis zum südlichen Siedlungsrand von Hallwil. Dort vereinigt er sich mit dem anderen Ast der Radroute und führt über einen nicht asphaltierten Flurweg bis zum Industriegebiet von Hallwil im Ried. Gerade dieser zweite Ast ist für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in Hallwil wichtig. Bei allen Abschnitten, die heute noch nicht asphaltiert sind, sollen die entsprechenden Arbeiten nachgeholt werden. «Radwege sollen aus Sicherheits- und Komfortgründen, wie etwa Schutz bei nassem Wetter, asphaltiert sein», heisst es im technischen Bericht.

Minimalbreite mit etwas Spielraum

Übermässig breit wird die neu aufgelegte Veloroute derweil nicht werden. «Damit das Projekt grundsätzlich auf öffentlichem Land realisiert werden kann, wurde die Fahrbahnbreite mit 3 Meter definiert. Dies entspricht dem minimal einzuhaltenden Wert für einen 2-Richtungsradweg», heisst es im Bericht. Ein wenig «spatzig» lässt der Kanton aber dennoch: «Die Bankette werden so ausgebildet, dass diese auf demselben Niveau wie die Fahrbahnoberfläche liegen. So können diese im Begegnungsfall mitgenutzt werden», heisst es. Nicht vorgesehen ist eine Strassenbeleuchtung entlang der Route. Zudem ist die Route nicht für Wanderinnen oder Spaziergänger vorgesehen, der landwirtschaftliche Verkehr ist jedoch gestattet.

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