Verpflichtungskredit für die Ammerswilerstrasse

Verkehr Die Ammerswilerstrasse muss ab Einmündung Friedweg bis zum Übergang innerorts/ausserorts beim Bölliweiherweg saniert werden. Der Stadtrat unterbreitet dem Einwohnerrat einen entsprechenden Verpflichtungskreditantrag in der Höhe von rund 1,9 Millionen Franken.

Die Ammerswilerstrasse muss inner- und ausserorts saniert werden.Foto: Romi Schmid

Die «Karrenstrass von Lenzburg nach Ammerswil» lässt sich erstmals 1576 nachweisen. Nach den Karten von Michaelis (1837–43 Blatt XI Lenzburg) war sie bis Ammerswil als einfache Landstrasse ausgebaut und diente bis Dintikon als Hauptverbindungsweg. Seither wurde sie zahlreich umgebaut, erweitert und mit neuem Belag versehen, nie jedoch umfassend saniert. Da es sich um eine Kantonsstrasse handelt, hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die Federführung inne. Entsprechende Anforderungen an das Vorhaben seitens Stadt wurden wie folgt formuliert: Die markante Baumreihe soll erhalten werden, beim Kindergarten Widmi ist eine Querungsstelle mit Mittelinsel für Fussgängerinnen und Fussgänger vorzusehen sowie die Bushaltestelle Friedweg ist ebenfalls auszubauen. Die Kosten inklusive Landerwerb, Vermessung und Vermarkung basieren gemäss Kostenvoranschlag der Stadt Lenzburg auf den Preisen von 2022 und belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Franken.

Gemäss Gesetzgeber leisten die Gemeinden Beiträge von 35 Prozent an den Bau und Unterhalt der Innerortsstrecken. Dieser Beitragssatz gilt ab dem 1. Januar 2022. Bis 31. Dezember 2021 sind Gemeindebeiträge im bisherigen Umfang zu leisten; mit dem für das vorliegende Projekt beschlossenen Verpflichtungskredit wurde der Beitragssatz auf 57 Prozent festgesetzt. Daraus ergibt sich ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 1981487 Franken. Der entsprechende Antrag wird dem Einwohnerrat an seiner nächsten Sitzung vorgelegt. (pd/rfb)

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