Susanne Spycher Hunziker kandidiert als Gerichtspräsidentin

Bezirksgericht Am Bezirksgericht Lenzburg wird eine zusätzliche Gerichtspräsidiumsstelle geschaffen. Die Wahl findet am 18. Mai statt. Bewerberin ist auch Susanne Spycher Hunziker.

Susanne Spycher Hunziker kandidiert als Parteilose.Foto: zvg

Susanne Spycher Hunziker mit Jahrgang 1980 kandidiert als Parteilose Kandidatin für das Amt der Gerichtspräsidentin.

Die Juristin verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung. Ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Zürich schloss sie 2005 mit dem Lizentiat (lic. iur.) ab, drei Jahre später erwarb sie das Anwaltspatent. Anschliessend war sie als Anwältin in einer Wirtschaftskanzlei und bei einer Versicherung tätig. Seit zehn Jahren arbeitet sie als Gerichtsschreiberin am Bezirksgericht Bremgarten. Diese Tätigkeit hat ihr nicht nur ein breites juristisches Wissen vermittelt, sondern auch ein tiefgehendes Verständnis für die Anforderungen und Herausforderungen des Justizwesens. Auch ausserhalb ihres Berufsalltags bringt sie wertvolle Erfahrungen mit. Als Mutter dreier Kinder im Schulalter kennt sie die Herausforderungen, Familie, Beruf und Haushalt zu vereinbaren. Sie habe gelernt, geduldig, empathisch und lösungsorientiert zu handeln – Eigenschaften, die es ihr ermöglichen, Anliegen von Verfahrensparteien nicht nur anzuhören, sondern auch zu verstehen, um ausgewogene und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen, heisst es in einem Communiqué. Stabilität findet sie in ihrem familiären Umfeld, das ihr die nötige Ausgeglichenheit und Fokussierung für ihre beruflichen Aufgaben gibt. Zu ihren Stärken zählt Susanne Spycher Hunziker ihre reflektierte, ruhige Art, die sie zu einer aufmerksamen Zuhörerin mache, die gezielt nachfragen und nachhaltige Lösungen erarbeiten würde. Durch ihre Tätigkeit an einem anderen Bezirksgericht bringt sie eine wertvolle Aussensicht mit. Angesichts der hohen Fallbelastung am Bezirksgericht Lenzburg sieht sie in dieser Perspektive eine Chance, zu einer effizienten und strukturierten Arbeitsweise beizutragen. Dass sie ausserhalb des Bezirks wohnt, betrachtet sie als Vorteil: So bleibt sie frei von internen und externen Einflüssen und kann unabhängig entscheiden. (pd/rfb)

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