Mehr Lebensraum für die Natur am Heroweg

Biodiversität Der dritte Pocket Park der IG verwandelte eine unternutzte Fläche in einen spannenden, biologisch wertvollen Lebensraum, der vor allem Wildbienen, Igeln und weiteren Kleintieren Unterschlupf und Nahrung bietet. Die Arbeiten wurden von Monika Hofmann von 12plus Garten vorbereitet und sie leitete dann auch die vielen Freiwilligen fachkundig und motivierend an. Es wurden einheimische Heckenpflanzen und Wildstauden gepflanzt, Totholzinseln angelegt und zwei «Igelburgen» erstellt. Diese Steinaufschichtungen bieten Schutz – nicht nur beim Überwintern; wobei sie dafür extra etwas tiefer in die Erde gegraben wurden. Um unterschiedliche Lebensräume zu fördern, wurde für Wildbienen zusätzlich eine Sandlinse umgesetzt: Etwa 75 Prozent aller heimischen Wildbienenarten nisten im Boden und benötigen solche unversiegelten, grabbaren Stellen für ihre Brutröhren. Mitten im Pocket Park steht zudem ein neuer Baum: Die IG konnte einen stattlichen, trockenheitsverträglichen Feldahorn pflanzen. Auch dank Andreas Wüthrich, dem Gewinner des LEGA-Wettbewerbs der IG. Er hat seinen Baum für den Pocket Park gespendet bzw. eben einen grösseren Baum ermöglicht. Die IG Klima-Zukunft Lenzburg dankt den vielen Helfenden, den Spendern, 12plus Garten für die Unterstützung und das Teilsponsoring und natürlich dem Baumspender. Nicht zu vergessen: Der Unterhalt wird durch den Werkhof der Stadt Lenzburg sichergestellt – gerade in heissen Sommern wie dieses Jahr eine aufwendige Sache. Daher auch einen grossen Dank an die engagierten Mitarbeitenden des städtischen Werkhofs. (pd)



