Fritz Huser lädt zum Kunstkiosk

Fritz Huser in seiner «zweiten Stube» – seinem Atelier. Foto: Rinaldo Feusi
Fritz Huser in seiner «zweiten Stube» – seinem Atelier. Foto: Rinaldo Feusi

Müllerhaus Ist es eine Stube, ein Atelier oder ein kreatives Durcheinander? Vielleicht von allem etwas. Sicher ist jedoch: Husers Arbeitsraum im Müllerhaus ist ein Ort des Schaffens. Diesen verwandelt der Lenzburger Künstler jedes Jahr in einen «Kunstkiosk», in dem er gemeinsam mit seiner Frau Brigitte eigene Werke ausstellt und zum Verkauf anbietet. Eine reine Verkaufsveranstaltung soll der Kiosk jedoch nicht sein. «Für mich ist das hier wie meine zweite Stube – und die Leute, die mich hier besuchen, sind unsere Gäste», erklärt der Künstler und Lebenskünstler.

Überraschendes und eine Premiere

Auch dieses Jahr bietet der Kunstkiosk wieder vieles, das begeistert. Von kleinen Bildern im Postkartenformat – Husers sogenannten «Existenzminimas» – bis zu grossformatigen Werken auf gespannten Leinwänden gibt es für Kennerinnen und Kenner sowie für Interessierte viel zu entdecken. Auch Postkarten werden angeboten.

«Wenn ich etwas malen möchte, denke ich zuerst: Wie kann ich die Menschen überraschen? Wie kann ich ihnen Freude bereiten?», sagt Huser. Diese Freude ist in seinen Werken spürbar. Seine Bilder erzählen verträumte Geschichten.

Brigitte Huser wird zudem ihre Textilwerke präsentieren. Ihr Stoff eignet sich nicht zum Aufspannen, sondern zum Tragen oder Umhängen. Auch zahlreiche neue Cyanotypien warten darauf, entdeckt zu werden. Als Premiere hält Fritz Huser am 8. und 15. Dezember zwei Vorträge zum Thema «Lebenskunst». Der Kunstkiosk dauert vom 5. bis 21. Dezember, jeweils Freitag bis Sonntag, von 14 bis 18.30 Uhr.(rfb)

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