Eine Lega, wie man sie sich nur wünschen kann
Lega Unzählige Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in die Schützi. Stimmen aus dem Besucherfeld und von den Ausstellerinnen und Ausstellern sagen das Gleiche: Diese Gewerbemesse war ein voller Erfolg.
Vom 4. bis 6. September stand die Schützi im Namen des Gewerbes. Mit der Lega 2026 hat der Gewerbeverein Lenzburg & Umgebung die beste Bühne geschaffen, um den Besucherinnen und Besuchern zu zeigen, wie viel Fachkomepetenz und Diensleistungsorientierung in der Region anzutreffen ist.
Entdecken, erleben, vernetzen
Das Organisationskomitee (OK) unter der Leitung von Lea Grossmann stellte ein breites und vielseitiges Rahmenprogramm auf die Beine. Dieses wurde mit den vielen Wettbewerben und Spielen der Ausstellerinnen und Aussteller ergänzt. Ob auf dem Pony, am Glücksrad, im Gastrozelt oder am Minigolfstand der SWL – Gross und Klein wurden an der Lega bestens unterhalten und beraten. Über 90 Unternehmen präsentierten sich. Am Eröffnungsapéro sprachen Lea Grossmann, Regierungsrat Dieter Egli und Stadtpräsident Andreas Schmid. Die OK-Präsidentin wies auf die Wichtigkeit des direkten Kundenkontakts hin. Denn in Zeiten von künstlicher Intelligenz blieben das gesprochene Wort und der Austausch mit den Kundinnen und Kunden eine wichtige Konstante. Regierungsrat Dieter Egli nutzte die Gelegenheit, um sich beim Gewerbe zu bedanken. Und meinte klar: «Wir wissen alle: Wer arbeitet, gehört dazu.» Ihm war es besonders wichtig zu sagen, dass Identität nicht und nur aus Kultur und Tradition entsteht, sondern auch durch Arbeitsplätze und Unternehmen. Diesen wolle er ein verlässlicher Partner sein. Habe jemand ein Problem, solle man sich bei ihm melden. «Ich antworte. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber ich werde reagieren», beteuerte er.
Stadtpräsident Andreas Schmid wollte das auch vonseiten der Stadt sagen. Behördensprache sei manchmal einfach direkt und unverschnörkelt. Doch: «Wer in Lenzburg ein Problem hat, muss kein Ticket lösen», versicherte er. Man kenne sich, könne vorbeikommen, das Telefon in die Hand nehmen. Er bedankte sich ebenfalls beim Gewerbe und merkte an, dass die Absage des Kantons zur Kanti zwar unangenehm sei, aber in Lenzburg würden trotzdem weiterhin Experten ausgebildet. In den Betrieben und den Berufsschulen. Nach diesen Voten war klar: Das Lega-Motto «Entdecken, erleben, vernetzen» wurde nicht gewählt, weil es so schön klingt, sondern weil es stimmt.
Tag der Berufe lockte über 1000 Gäste in die BSL
In Kooperation mit dem Gewerbeverein veranstaltete die Berufsschule (BSL) den Tag der Berufe. In den Werkstätten der BSL konnten sich zukünftige Fachkräfte mit den Facetten der Berufsbildung auseinandersetzen: mit dem Zimmermann hämmern, mit dem Metallbauer biegen, mit dem Mechaniker schrauben oder mit dem Polymechaniker fräsen – bei der BSL kamen alle auf ihre Kosten. Für Rektor Tobias Widmer ein voller Erfolg: «Es war der Hammer», freute er sich. Hinsichtlich der Stimmen im Vorfeld, die Lega könnte der BSL oder die BSL der Lega etwas wegnehmen, musste er schmunzeln. Denn im Nachhinein war klar: Die Kooperation zwischen Gewerbeverein und Berufsschule war Gold wert.











































