Dammweg-Petition mit 315 ­Unterschriften übergeben

Petitionsaushändigung am Dammweg: Begleitet von Mitgliedern übergibt Pro-Velo-Lenzburg-Präsident Michael Oberle (rechts) Stadtrat Martin Stücheli und Christian Brenner (Abteilungsleiter Tiefbau und Verkehr) die 315 Unterschriften. Foto: Fritz Thu
Petitionsaushändigung am Dammweg: Begleitet von Mitgliedern übergibt Pro-Velo-Lenzburg-Präsident Michael Oberle (rechts) Stadtrat Martin Stücheli und Christian Brenner (Abteilungsleiter Tiefbau und Verkehr) die 315 Unterschriften. Foto: Fritz Thut

Langsamverkehr Vertreter von Pro Velo Region Lenzburg haben eine von 315 Personen unterschriebene Petition dem Stadtrat übergeben. Darin wird der Ausbau des Dammwegs verlangt, der vom Einwohnerrat im März noch abgelehnt wurde.

Mit dem Dammweg (Weg entlang der nördlichen Seite des Bahndamms) besteht eine direkte Verbindung vom Bahnhof zur Schützenmatte. Der Weg bietet eine gute Anknüpfung der nördlichen Quartiere und ermöglicht den Velofahrenden, den gefährlichen Freiämterplatz und die ebenso gefährliche Sägestrasse zu umfahren.

Es liegt daher nahe, dass der Dammwegausbau als wichtige Massnahme im kommunalen Gesamtverkehrsplan (KGV) festgehalten wurde. Nun hat aber der Einwohnerrat am 11. März aufgrund eines unglücklichen Timings verschiedener Traktanden (an der gleichen Einwohnerratssitzung wurde eine parteiübergreifende Motion gegen Versiegelung der Böden eingereicht) die dringende Sanierung des Dammwegs knapp abgelehnt und sich damit über das «behördenverbindliche und verwaltungsanweisende strategische Führungsinstrument» Kommunaler Gesamtplan Verkehr hinweggesetzt.

Gefährliches Fahren im Kies

Die Pro Velo Lenzburg kämpft seit Jahren dafür, dass dieser kurze und wichtige Abschnitt für Velos ganzjährig fahrtauglich gemacht wird, und hat deshalb eine Petition gestartet. Darin wird der Stadtrat aufgefordert, eine Alternative auszuarbeiten, damit der Dammweg für den Langsamverkehr fahrbar gemacht wird. Besonders im oberen, steilen Abschnitt (zwischen Tunnel und Niederlenzerstrasse) ist das Fahren im tiefen Kies gefährlich, sagte Pro-Velo-Lenzburg-Präsident Michael Oberle bei der Petitionsübergabe: «Dieser Teil muss dringend saniert werden.» Es brauche einen sicheren Weg mit einem befestigten Belag, der auch im Winter befahren werden kann.

Stadtrat Martin Stücheli und Christian Brenner (Abteilungsleiter Tiefbau und Verkehr) nahmen die Petition entgegen und versprachen, «das Geschäft wieder aufs Tapet zu bringen». Stücheli: «Wir können nicht einfach einen Einwohnerratsentscheid aushebeln, weshalb ich nicht sagen kann, wann wir einen neuen Anlauf nehmen werden.» (lba/wch)

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