Breite Unterstützung für den Teegarten im Widmipark

Umfrage Die von Freiwilligen betriebene Institution Teegarten als Begegnungsstätte im Widmipark wird positiv gesehen. So jedenfalls äusserten sich 95 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage zu Akzeptanz und Zukunft.

Umfrage zeigt grosse Akzeptanz: Der Teegarten im Widmipark mit Abendstimmung. Foto: zvg
Umfrage zeigt grosse Akzeptanz: Der Teegarten im Widmipark mit Abendstimmung. Foto: zvg

Der Teegarten wird von einer Gruppe von über 30 freiwilligen Helfern jeweils als Begegnungsort im Widmipark nach den Sommerferien betrieben. Im Anschluss an die diesjährige, vierte Durchführung lancierte der Verein IG Teegarten Widmi eine Umfrage, um das Stimmungsbild bei Anwohnern zur Zukunft des Teegartens zu erfassen (vgl. Ausgabe vom 30. September).

122 Personen nahmen teil

122 Personen nahmen an der Umfrage teil. Das Resultat fällt deutlich aus: 95 Prozent beurteilen den Teegarten positiv. So zeigt die Umfrage auch, dass der dahinterstehende Gedanke des generationenübergreifenden Treffpunkts und Gemeinschaftssinns wie auch das kulturelle Angebot geschätzt werden. Genutzt wird er vor allem zum Tee- und Kaffeetrinken und zum Freundetreffen.

Zur Zukunft des Teegartens äusserten 59 Personen, dass sie sich den Teegarten als Fixinstallation mit temporärem Betrieb (wie bisher einige Wochen über den Sommer) wünschen, 38 Personen möchten den Teegarten als Fixinstallation das ganze Jahr betrieben haben und 34 finden ihn gut so, wie er ist.

Die Mehrheit der Umfrageteilnehmenden gab an, dass der Teegarten weiterhin durch Freiwillige betrieben werden soll und dass sie selber in Erwägung ziehen, künftig mitzuhelfen.

«Dass wir ein so mehrheitlich positives Feedback erhalten haben und sich auch weitere viele Freiwillige engagieren möchten, freut uns sehr», sagt Fabian Würmli, der Co-Präsident des Vereins IG Teegarten.

Sechs negative Rückmeldungen

Dass der Teegarten auch negative Rückmeldungen erhalten hat (Leserbriefe in der Ausgabe vom 7. Oktober), spiegle sich in der Umfrage wider, so Würmli. 6 von den 122 Personen gaben an, dass sie den Teegarten nicht gut finden.

«Es war uns wichtig, mit der Umfrage das Stimmungsbild zu erfassen, und die Ergebnisse zeigen klar, dass die Mehrheit der teilnehmenden Personen den Teegarten unterstützen», so Sophie Meier, Co-Präsidentin des Vereins IG Teegarten.

«Die Gesellschaftskommission der Stadt Lenzburg hat uns bereits einen Betrag für die Renovation des Bauwagens zugesichert sowie für ein Wasserspiel und einen Tisch», sagt Sophie Meier weiter.

Wohl weiterhin temporärer Betrieb

Da die Stadt aber noch eine vertiefte Abklärung zur Nutzung wünschte, habe man die Umfrage lanciert, um aufzeigen zu können, was das Bedürfnis der Anwohner und der Nutzer des Teegartens sei, so Meier.

Mit der Umfrage sei man nun im Gespräch mit der Stadt über die Zukunft des Teegartens. «Auch wenn der Teegarten weiterhin wohl nur temporär betrieben wird, so braucht es Verbesserungen in der Infrastruktur», betonen Würmli und Meier.

Die gesamte Umfrage kann online eingesehen werden unter der Adresse www.dropbox.com/s/0a0oi5yxr2xew9w/ 211016%20Auswertung%20Teegarten.pdf?dl=0.(cgä)

Weitere Artikel zu «Stadt Lenzburg», die sie interessieren könnten

Sandro Gloor.Foto: zvg
Stadt Lenzburg01.04.2026

Sandro Gloor tritt am 1. April in die Geschäftsleitung der SWL ein

SWL Sandro Gloor startet am 1. April als Leiter Gebäudetechnik in der Geschäftsleitung der SWL Energie AG. Er tritt die Nachfolge von Roger Strozzega an, der…

Schlüsselpersonen zu Initialisierung: Max Chopard, Fachstelle Umwelt; Kathrin Erne, Madame Bocuse; Christina Bachmann-Roth, Vizeammann; Jonathan Clemens, Balcony Bikes.Foto: zvg
Stadt Lenzburg01.04.2026

Lenzburg unterstützt Zweiradmobilität

Velo Am Zweiradparkplatz Brättligäu neben dem Kronenplatz in Lenzburg wurde vergangene Woche eine neue E-Bike-Ladestation eingeweiht. Gleichzeitig wurde auch…

Die Parteileitung: Claudia Casanova, Stefan Altner, Cécile Kohler, Daniel Blaser, Benedikt Sutter, Ivo Schürmann, Edmund Bumann, Marc Furter, Rolf Maichel und Ronald Hagger. Es fehlt Thomas Huser.Foto: zvg
Stadt Lenzburg01.04.2026

Aufbruchstimmung bei der Mitte: Rückblick, Wechsel und Impulse

Politik Im historischen Hünerwadelhaus kam die Mitte Lenzburg zu ihrem Parteitag zusammen – und blickte nicht nur zurück, sondern auch freudig nach vorne. Unter…