1000 Origamis gebastelt

Schule Mit 1000 eleganten Origami-Kranichen ziehen rund 200 Lenzburger Primarschülerinnen und Primarschüler in die Kreise ambitionierter Faltkünstler ein.

Kunterbunt: Die Kraniche erstrahlen in allen möglichen Farben.Foto: Romi Schmid

Kunterbunt: Die Kraniche erstrahlen in allen möglichen Farben.Foto: Romi Schmid

Stolz auf die kleinen Kunstwerke: Schülerin Awa initiierte die Idee.Foto: Romi Schmid

Stolz auf die kleinen Kunstwerke: Schülerin Awa initiierte die Idee.Foto: Romi Schmid

Der Kranich steht für ein langes Leben und Gesundheit. In China ist er gar göttlicher Himmelsbote, in Japan spricht man ihm 1000 Lebensjahre zu. Und daraus ist wohl auch das Versprechen erwachsen: «Faltest du 1000 Kraniche, wird dir ein Wunsch erfüllt.»

Gesagt, getan: Auf Initiative zweier Zweitklässlerinnen – Ewa und Martha – sind in nur vier Monaten rund 1000 Origami-Kraniche entstanden, gebastelt von über 200 Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Primarschulklassen in Lenzburg.

Idee kam vom Grossvater

Die Idee stammt von Schülerin Ewa. Sie besucht mit Freundin Martha die 2. Klasse und hat das Projekt initiiert. «Mein Grossvater hatte die Idee, einen Kranich zu falten. Ich wollte dann für die ganze Klasse Kraniche machen. Das wäre aber zu aufwendig gewesen, deshalb haben wir gesagt, wir machen das alle zusammen, und gleich 1000», erklärt die Schülerin.

Gemeinsam mit Freundin Martha sei sie sogar in die anderen Klassen gegangen, um zu zeigen, wie der Kranich genau gefaltet werden kann – denn das ist gar nicht so einfach. Viel Fingerspitzengefühl und Geduld sind erforderlich – die haben die Schülerinnen und Schüler bewiesen. Stolz zeigt Awa eine Vitrine voller Kraniche.

Als Abschluss des Projekts bastelte jedes Kind eine Girlande aus mehreren Origamis. An die Girlande durfte anschliessend jedes Kind einen persönlichen Wunsch hängen. Das Ziel war es, dass die Schulhäuser anschliessend mit den Wünschen und Origamis der Schülerinnen und Schüler geschmückt werden.

Auch die beiden Freundinnen Ewa und Martha haben sich etwas gewünscht. Was, wird nicht verraten, «sonst geht es nicht in Erfüllung», erklärt Ewa.

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