Über die Grenzen schauen

Seon Die Neujahrsansprache von Vizeammann Otto Walti wurde mit den Sportlerehrungen und den musikalischen Einlagen feierlich umrahmt.

Erfolgreich unterwegs: Die OL-Läuferinnen und -Läufer bei der Ehrung.

Erfolgreich unterwegs: Die OL-Läuferinnen und -Läufer bei der Ehrung.

Gut besucht: Den Neujahrsempfang mit Musikeinlagen und Sportlerehrung liessen sich die 
Seenerinnen und Seener nicht entgehen.Fotos: Carolin Frei

Gut besucht: Den Neujahrsempfang mit Musikeinlagen und Sportlerehrung liessen sich die Seenerinnen und Seener nicht entgehen.Fotos: Carolin Frei

Bei der Rede des Vizeammanns Otto Walti drehte sich alles ums Thema Grenzen. Um den Neuzuzügern die Gemeinde und ihre 15 Kilometer lange Grenzlinie näherzubringen, nahm er sie anhand von Fotos mit auf die Reise, die beim Hübelholz startete – mit einem Zwischenhalt beim Manzenblumenfeld. Um diese Blumenpracht zu geniessen, müsse man den Blick über die Grenze werfen. «Auch der Gemeinderat schaut öfters über die Grenzen. So prüfe man die Möglichkeit eines regionalen Trinkwasserverbunds. Vor kurzem habe man zudem einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Bauverwaltung von Egliswil unterzeichnet und Boniswil sei ins Regionale Betreibungsamt von Seon aufgenommen worden, sagte Walti. Weitere Projekte wie etwa Strassen-, Werksleitungs- und Gebäudesanierungen stehen ebenfalls auf dem Programm.

Gemeindegrenzen sind keine Trennlinien

Weiter ging es auf der Fotoreise – unter anderem zum Siebenzwingstei, wo Gemeindegebiete von Teufenthal, Dürrenäsch, Seon, Retterswil, Gränichen, Liebegg und Trostburg aufeinandertreffen. «Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass Grenzen nicht nur Linien auf der Landkarte sind, sondern sie definieren auch die Identität und den Zusammenhalt einer Gemeinschaft», betonte Walti. Und er betonte auch, dass Gemeindegrenzen nicht als Trennlinien, sondern als Verbindung zu den Nachbargemeinden zu verstehen seien. So wolle man etwa mit Schafisheim auch im neuen Jahr die Zusammenarbeit stärken.

Und als letzter Punkt seiner Rede ging der Vizeammann noch auf die fürs 2024 angesetzte Energieplanung über das ganze Dorf ein. Er sei selber gespannt, welche Resultate bis Ende Jahr zu erwarten seien. Dann tritt Peter Siegenthaler für die Sportlerehrung ans Rednerpult.

Die Ehrung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler hat eine lange Tradition. Auch in diesem Jahr konnten wiederum viele Talente geehrt werden. Im Mountainbike waren dies Merit Furrer und Gian Schmid. Im Radball waren Stefan Zehnder und Sebastian Stempfel erfolgreich unterwegs. Adrian Thomann holte in der Leichtathletik bei den Special Olympics World Games gute Platzierungen und im Schiesssport landete Reto Lüscher auf dem Podest. Und schlussendlich brillierten die OL-Läuferinnen und -Läufer mit Kim Gerber, Markus Hitz (Oliver Grimm, Daniel Hotz), Lukas Frei und Rico Hübscher (Florian Lustenberger), Alina Kretz, Jessica Münzing, Nicole Hitz/Gisela Schödler/Claudia Walti swoie Stefan Häfeli/Christian Ott/Michael Wild.

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