Sitzbänke, Grilladen und kühle Getränke: Es galt, ein halbes Jahrhundert zu feiern

Auch eine Führung  fand an der Jubiläumsfeier statt.Foto: zvg

Auch eine Führung fand an der Jubiläumsfeier statt.Foto: zvg

Der vorgegangene Regen tat der Freude am Jubiläum keinen Abbruch.Foto: zvg

Der vorgegangene Regen tat der Freude am Jubiläum keinen Abbruch.Foto: zvg

Fahrwangen Die Vorfreude war trotz kaltem und unbeständigem Wetter gross. Glücklicherweise hatte Petrus aber zum Start der Feier um 14 Uhr wieder ein Einsehen. Mit dem Eintreffen der ersten Gäste zeigte sich die Sonne gerade noch rechtzeitig. Das 50-jährige Bestehen des Natur- und Vogelschutz oberes Seetalwurde gefeiert.

Carmen und Manuel Rodel haben das Magazin ihres Gartenbaugeschäfts an der Aescherstrasse in Fahrwangen zur Verfügung gestellt. So konnten die Festbänke wind- und regengeschützt aufgestellt werden. Ab 14 Uhr kamen zahlreiche Familien wie auch langjährige Mitglieder des Vereins und Interessierte aus der Bevölkerung. Insgesamt wurden rund 120 Gäste gezählt. Sie verteilten sich in der Garage und rund um das Areal des Gartenbaus. Die Stimmung war fröhlich und es gab viele angeregte Gespräche.

Auf die Gäste wartete ein grosszügiges Buffet mit Getränken und Desserts sowie feinen Grillwaren und selbstgebackenem Brot. In bereitgestellten Ordnern gab es Anekdoten und Berichte mit Fotos aus der Vereinsgeschichte zu entdecken und diverse Flyer lagen auf. Die jüngeren Besucher konnten sich mit einem Fischerspiel, grossen Wasserpfützen vom Morgenregen und einer Entdeckungstour auf dem Gelände des Gartenbaus die Zeit vertreiben. Kurz nach 15 Uhr hielt der Präsident Beat Erni eine kurzweilige und amüsante Rede über die Entstehung und die Entwicklung des Vereins. Spontan gab auch der Gründungsinitiant Kurt Werder noch ein paar spannende Rückblicke zur Entstehung vor 50 Jahren zum Besten. Zur Freude der Anwesenden offerierte Kurt Werder allen Gästen die Getränke.

Manuel Rodel gab im Anschluss spannende Einblicke in seine Tätigkeit im Gartenbau und in sein Herzensprojekt, den Natur- und Naschgarten auf dem Areal. Er bewirtschaftet diese Fläche ohne künstliche Dünge- und Spritzmittel und ist ein grosser Fan der alten Sorten, welche sich durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnen. Er führte mehrere Gruppen durch seinen Garten und gab den Interessierten sein umfangreiches Wissen weiter. Danke für diese Wissensvermittlung und die Nutzung des Areals.

Die Buffets und der Grill wurden gut besucht und die Anwesenden waren zufrieden mit dem grosszügigen Angebot. Gegen 17 Uhr kam dann doch noch Wind und Regen auf und viele Gäste machten sich auf den Heimweg. (pd/rfb)

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