Passend zum Motto: «Mer tauched jetz ab»

Seon Völlig entgegen dem Motto «Unterwasserwelten» präsentierte sich der Himmel zum Jugendfestumzug in strahlendem Blau. Klassen und Vereine zogen mit fantasievollen Nummern durchs Dorf.

Da wurde im Vorfeld viel gebastelt: Schüler während dem Seoner Jugendfestumzug beim Sternenkreisel. Foto: Fritz Thut

Da wurde im Vorfeld viel gebastelt: Schüler während dem Seoner Jugendfestumzug beim Sternenkreisel. Foto: Fritz Thut

Gut beschirmt: Schüler während dem Jugendfestumzug. Foto: Fritz Thut

Gut beschirmt: Schüler während dem Jugendfestumzug. Foto: Fritz Thut

Passende Aufmachung: OK-Präsident Peter Siegenthaler am Apéro. Foto: Fritz Thut

Passende Aufmachung: OK-Präsident Peter Siegenthaler am Apéro. Foto: Fritz Thut

Mit einem Jahr Verzögerung feierte Seon sein dreitägiges Jugendfest. Die Festfreude war dadurch offensichtlich weiter angestiegen. Dies zeigte sich vor allem beim optischen Höhepunkt, dem Festumzug am Samstagmorgen.

Das Motto «Unterwasserwelten» stachelte die Fantasie der Umzugsteilnehmer an. Bei den Kleineren standen der Regenbogenfisch mit seinen verschiedenfarbigen Schuppen oder der Clownfisch Nemo, bekannt als Filmstar, hoch im Kurs.

Nicht nur die Tierwelt unter der Wasserlinie, sondern auch Schiffsbesatzungen verströmen eine grosse Faszination rund ums Meer: Mindestens drei Schulnummern hatten sich Piraten als Motiv ausgewählt. Die Drittbezler sorgten mit «Hawaii geht unter» gleich selbst dafür, dass das Jugendfestmotto zum Stimmen kam.

Viel Publikum am Strassenrand

Neben den Schulklassen liessen sich auch die Vereine nicht lumpen und sorgten ebenfalls für passende Sujets. Generell durfte sich das Publikum am Strassenrand über einen bunten Tatzelwurm mit vielen farbenprächtigen Nummern freuen. Da muss stundenlang an den Kostümen und den mitgetragenen Requisiten gearbeitet worden sein, ging es manchem Zuschauer durch den Kopf.

Vom Festmotto nicht anstecken liess sich Umzugsnummer 18. «Gemeinderat und Schulleitung» kamen zwar sauber herausgeputzt, aber doch in Zivil daher. Dass es auch anders geht, zeigte Gemeinderat und Jugendfestkommissionspräsident Peter Siegenthaler beim anschliessenden Apéro für die geladenen Gäste: In orangen Shorts und mit Schwimmbrett und -flossen begrüsste der OK-Präsident die Runde.

Siegenthaler kam nochmals auf die coronabedingte Verschiebung zu reden: «Das Warten hat sich gelohnt, wie schon der Umzug zeigte.» Damit waren die Attraktionen am Seoner Jugendfest noch lange nicht zu Ende. Allen Altersstufen wurde viel geboten und wer Hunger und Durst hatte, wurde in einem der zahlreichen Vereinsbeizli sicherlich fündig.

Dazu und zum Festmotto passte der Aufruf Siegenthalers am Apéro: «Mer tauched jetz ab.»

Weitere Artikel zu «Seetal-Lindenberg», die sie interessieren könnten

Der FC Sarmenstorf braucht einen Kunstrasenplatz und lädt zum Ländlerobig ein.Foto: rfb
Seetal-Lindenberg28.10.2026

Urchige Musik für einen guten Zweck

Sarmenstorf Am Freitag, 13. November, veranstaltet der FC Sarmenstorf erstmals einen Ländlerobig in der Mehrzweckhalle.
Geeignet als Schulraum – leider in der falschen Zone: Das Seetalschulhaus in Seon.Foto: Rinaldo Feusi
Seetal-Lindenberg28.10.2026

Seon will über 10 Millionen Franken investieren

Seon Ein neues Schulhaus, mehr Personal und die Frage nach den künftigen Kosten: Am Politapéro in Seon stellte der Gemeinderat seine Pläne vor.
Der Seener Männerstamm besuchte die Firma Stöckli in Malters.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg28.10.2026

Seener Männerstamm besucht den Skihersteller Stöckli

Seon Der Seener Männerstamm hat die Skifabrik Stöckli in Malters besucht. Die Senioren erfuhren, wie jährlich 80 000 Paar Ski entstehen und weshalb Handarbeit…