Neue Informationstafeln rund um den Hallwilersee

Seetal Wirds wärmer, strömen die Menschen wieder vermehrt ins Freie. Am Hallwilersee wird die Bedeutung der Ranger immer grösser, wie an der Versammlung des Trägervereins zu vernehmen war.

Informationen und Anleitungen zum richtigen Verhalten: Die Hallwilersee-Ranger Wilke Scheitlin, Helene Amsler, Daniela Schumacher und Peter Wyss vor der neuen Hallwilersee-Informationstafel beim Strandbad Seerose in Meisterschwanden. Foto: Fritz Thut
Informationen und Anleitungen zum richtigen Verhalten: Die Hallwilersee-Ranger Wilke Scheitlin, Helene Amsler, Daniela Schumacher und Peter Wyss vor der neuen Hallwilersee-Informationstafel beim Strandbad Seerose in Meisterschwanden. Foto: Fritz Thut

Kurz vor der Mitgliederversammlung des Vereins Hallwilersee für Mensch und Natur im Meisterschwander Gemeindehaus wurde unten am Ufer beim Strandbad Seerose symbolisch die erste von total 14 Informationstafeln eingeweiht.

Die Schilder haben die gleiche Aufgabe wie die vom Verein beauftragten Hallwilersee-Ranger: Sie sollen die Besucher des Naherholungsgebietes auf die Regeln aufmerksam machen, die rund um den See gelten, und zudem auf Besonderheiten der Natur und den Schutz von Fauna und Flora hinweisen.

Wie Gabi Lauper, Präsidentin der Kerngruppe Regionalplanung des Gemeindeverbandes Lebensraum Lenzburg-Seetal, bei der Einweihung erwähnte, ersetzen die neuen Infotafeln ihre Vorgänger, die vor rund einem Dutzend Jahren montiert worden waren, als man die Signalisation vereinheitlichte.

Nun, bei der zweiten Generation, sind verschiedene neue Regeln und Rahmenbedingungen berücksichtigt. Dem Projektkernteam, zu dem neben Lauper auch Regionalplanerin Lidia Räber und Ueli Haller als Präsident des Rangerträgervereins gehörten, wurde die gut zweijährige Arbeit durch komplizierte Vernehmlassungen nicht einfach gemacht. Topaktuelle Änderungen können die Passanten nun via QR-Code abrufen.

Ranger immer wichtiger

Zu Beginn der Mitgliederversammlung betonte Präsident Haller die zunehmende Wichtigkeit der Ranger: «2021 wurden wir teilweise richtiggehend überrannt; es gab Tage mit 12000 Personen am und auf dem See.»

Nicht zuletzt wegen dieses Ansturms und der dadurch verbundenen vermehrten Präsenz der Ranger verzeichnete die Rechnung ein Defizit, das durch zusätzliche Zahlungen der Kantone aufgefangen werden konnte. Auch in den Budgets der nächsten Vier-Jahres-Periode wird dem zusätzlichen Bedarf an Besucherinformation durch die Hallwilersee-Ranger Rechnung getragen.

Wie Ueli Haller ausführte, sei man im Moment gut aufgestellt: «Unser System der Ranger rund um den See stösst auch andernorts auf Interesse. In mehreren Regionen konnten wir unser Modell in den letzten Monaten vorstellen.»

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