«Männerstamm» mit Rekord

Seon Auf den Dreikönigstag lud der Vorstand des «Seener Männerstamms» seine Mitglieder zur Jahreseröffnungsversammlung ein. Dieser Einladung zum ersten Event im neuen Jahr folgten gegen hundert Senioren. Nach der Begrüssung durch den Obmann und der Vorstellung der Agenda erhielten auch die beiden anwesenden Vertreter der Landeskirchen die Möglichkeit, ein paar Grussworte an die Teilnehmer zu richten. Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung anschliessend der vier im letzten Jahr verstorbenen Kollegen sowie der Brandopfer des verheerenden Feuers von Crans-Montana in der Neujahrsnacht. Unter grossem Applaus und nach einer persönlichen Vorstellung konnte der Vorstand danach die vorgesehene Aufnahme von elf interessierten neuen Kollegen in den «Männerstamm» vornehmen. Damit erreicht die Seener Seniorenvereinigung einen neuen Mitgliederhöchststand von über 130 aktiven Mitgliedern. Im nächsten Programmpunkt präsentierte der Vorstand einen Jahresrückblick, der alle Anlässe und Aktivitäten des «Männerstamms» sowie der Pétanque-Gruppe aus dem letzten Jahr nochmals aufleben liess. Ein besonderer Dank galt wiederum auch den Sponsoren, welche es dem «Seener Männerstamm» ermöglichen, die Anlässe für die Teilnehmer jeweils kostengünstiger anzubieten. Der nächste Anlass vom 10. Februar führt den «Männerstamm» nach Olten ins SBB-Historic-Museum.
Alphornklänge zur Einleitung des zweiten Teils
Aus der Pause wurden die Teilnehmer mit Klängen aus dem Alphorn von Marianne Lämmli zurückgerufen. Ihr virtuoses Spiel wurde von den Teilnehmern mit einem grossen Applaus bedacht und war gleichzeitig der Auftakt für den zweiten Teil der Eröffnungsversammlung. In einem anschaulichen Vortrag stellte Peter Wyss die Tätigkeit der Hallwilersee-Ranger den interessierten Teilnehmern vor. Die Ranger stellen rund um den Hallwilersee die Einhaltung der Verhaltensregeln zwischen Mensch und Natur sowie der Verkehrsregeln auf dem See und auf den Uferwegen sicher. Dies liest sich einfacher, als sich die Umsetzung in der Realität gestaltet, verfügen die Ranger zur Durchsetzung der Regeln doch über keine Polizeigewalt und müssen Fehlbare vor allem im Gespräch von der Einhaltung der Gesetze überzeugen. Der Zvieri wurde von der Reformierten Kirchgemeinde spendiert.(MGE/rfb)



