Ergebnis von 41 Baukommissionssitzungen gefeiert

Dürrenäsch Mit einem Tag der offenen Türe und der offiziellen Schlüsselübergabe wurde die Schulhaussanierung abgeschlossen und die neue Mehrzweckhalle eingeweiht.

Hell und freundlich: Blick in die neue Dürrenäscher Mehrzweckhalle während des Tags der offenen Türe. Foto: Fritz Thut

Hell und freundlich: Blick in die neue Dürrenäscher Mehrzweckhalle während des Tags der offenen Türe. Foto: Fritz Thut

Offizielle Schlüsselübergabe: Gemeindeammann Josef Willi, Schulgemeinderätin Simone Bertschi und Unternehmervertreter Michael Schär. Foto: Fritz Thut

Offizielle Schlüsselübergabe: Gemeindeammann Josef Willi, Schulgemeinderätin Simone Bertschi und Unternehmervertreter Michael Schär. Foto: Fritz Thut

Das Projekt hiess «Schulraum+» und wurde nun mit einem Tag der offenen Tür für die Dorfbevölkerung und der feierlichen Schlüsselübergabe abgeschlossen.

«Schulraum+» umfasste die Sanierung des fast 200-jährigen Schulhauses sowie den Ersatz der benachbarten Mehrzweckhalle.

Offiziell gestartet wurde der Feiertag am letzten Samstag mit einem Apéro im Musikzimmer das Schulhauses, an dem Vizeammann Vroni Merz daran erinnerte, dass das Projekt die Verantwortlichen «viele Stunden und viele schlaflose Nächte» gekostet hat.

Aussen dunkel, innen hell

Für die Schulhaussanierung brauchte die Baukommission 13 offizielle Sitzungen; für die neue Mehrzweckhalle gar 28. Das Ergebnis dieser 41 Sitzungen konnten die Dürrenäscher nun frei besichtigen. Beim Rundgang war erkennbar, dass die schon im Herbst 2020 wieder bezogenen Schulräume etwas mehr Gebrauchspatina angesetzt hatten als die wirklich nigelnagelneue Mehrzweckhalle.

Im Gegensatz zur Aussenfassade, deren dunkle Farbe während der Planungsphase noch zu vielen Diskussionen Anlass gegeben hatte, präsentierte sich das Kernstück, die grosse Halle, frisch und freundlich. Der hellblaue Boden und das helle Holz sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

«Sie ist den Preis wert»

Im Rahmen der Schlüsselübergabe sprach Baukommissionspräsident Werner Schlapbach von einem «Freudentag für die Gemeinde». Er räumte ein, dass es zwar Meinungsverschiedenheiten gegeben habe, man sich aber jeweils einigen konnte und alle die Beschlüsse akzeptieren konnten.

Jetzt, nicht zuletzt während der unmittelbaren Vorbereitung der Einweihung, habe ein besonderer Elan geherrscht: Schlapbach: «Ich spürte eine wahnsinnig positive Kraft; das stellt mich auf.»

Während seiner Ansprache streifte er auch kurz die Finanzen: «Ich habe keine Angst wegen der Kosten. Die Halle ist den Preis wert, den sie kosten wird.» Man rechnet mit rund 12 Millionen Franken.

Gemeindeammann Josef Willi, der zusammen mit der Schulgemeinderätin Simone Bertschi von Bauunternehmer Michael Schär von der Firma schaerholzbau und Vertretern der BEM Architekten AG aus Baden einen symbolischen Holzschlüssel übernehmen konnte, blies ins gleiche Horn: «Wir dürfen Freude haben an unseren neuen Räumen.»

Oder wie hatte auf dem vorgängigen Rundgang schon eine begeisterte Dürrenäscherin treffend bemerkt: «Da haben wir unsere Steuermillionen aber gut eingesetzt.»

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