Die Schallmauer von 3000 wurde geknackt

Sarmenstorf Sophia Weber, die mit ihren Eltern seit dem 1. Mai in Sarmenstorf wohnt, wurde am Neuzuzügeranlass als 3000. Einwohnerin begrüsst.

3000. Einwohnerin: Gemeindeammann Meinrad Baur gratuliert Sophia Weber und überreicht den Eltern Urkunde und Blumen. Foto: Alexander Studer
3000. Einwohnerin: Gemeindeammann Meinrad Baur gratuliert Sophia Weber und überreicht den Eltern Urkunde und Blumen. Foto: Alexander Studer

Seit September 2018 fand kein Anlass mehr statt, wie Gemeindeammann Meinrad Baur in seiner kurzen Begrüssungsansprache betonte. Erfreut zeigte er sich, dass 77 Neuzuzüger, 60 Erwachsene und 17 Kinder, den Weg zum Anlass gefunden hatten.

Bevor sich seine Kollegen des Gemeinderats vorstellten, informierte Baur über die Entwicklung von Sarmenstorf in den letzten Jahren. Anfang 80er-Jahre stand die Gemeinde noch bei rund 1500 Einwohnern. Nun verdoppelte sich die Zahl in rund 40 Jahren.

Dies sei einerseits dem Bauboom der letzten Jahre geschuldet, zeige aber auch, dass Sarmenstorf ein idealer Wohnort ist, so Baur. Er betonte auch die gute Lage des Dorfes mit einer guten Infrastruktur für Familien mit Schulen und Einkaufsmöglichkeiten. Etliche Vereine, die sich anschliessend vorstellten, sind ein weiteres Plus für die Gemeinde.

Nach dem Anlass konnte die Schul- und Gemeindebibliothek besucht werden und die rund 40 Vereine stellten sich den Interessierten vor und standen Red und Antwort.

850-Jahr-Feier im nächsten Jahr

Gemäss Baur wurde Sarmenstorf erstmals 1173 erwähnt. Grund genug für die Gemeinde, diesen Anlass gebührend zu feiern. Erwähnt hat Baur die vielen Spuren, die bis in die Steinzeit zurückgehen, und wies auf den Flyer hin, der bei der Gemeindeverwaltung aufliegt.

Nun kam der grosse Moment für die 6 Monate alte Sophia Weber. Die Eltern erhielten Urkunde und Blumen. Stoisch und gelassen liess das kleine Mädchen die Dreitausendste-Einwohnerin-Zeremonie auf den Armen ihrer Mutter über sich ergehen.

Nachdem sich sämtliche Gemeinderäte vorgestellt hatten, war die Zeit gekommen, den von der Damenriege organisierten Apéro zu geniessen. Dabei ergab sich Gelegenheit für einen vertieften Austausch mit Behörden- und Vereinsvertretern.

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